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Stuben aufgewachsen, in denen die Familien-bilder, die Möbel, die Täfelung, alles feierlich,edel und altmodisch ist. Er hat das Er-wachsene, Nachdenkliche, das Kindern nichtmehr junger Eltern eigen, und der knaben-hafte Abenteuerdrang, die Mystik und Me-lancholie des Kindes hat sich in seinem ein-samen Leben zwischen dem alten Major,seinem Vater und der Tante Irmelin imHalbdunkel von Rumpelkammern und Dach-böden üppig entwickeln können. Sein ein-ziger Verkehr ist das kleine Fräulein vonLindely — auch die letzte eines alten Ge-schlechts. Die Leute verstummten, wenn sievorüberging; so gut und traurig und kranksah sie aus. „Ihre Haut war ängstlich weiss,wie die der Blumen, die sich schmerzlichzusammenziehen, wenn eine Menschenhandsie berührt. Und in diese Blässe warenzwei feine zitternde Brauen über grosse,rührende, blaue Augen gezeichnet." IhrGang hatte etwas Schwebendes, fast Über-irdisches, und man musste sich fragen, obsie in diese böse Welt gehöre. Neben diesemMädchen ging Erik in „todesstillen Mondes-nächten" her, und mit „dem hysterischenDrang anzubeten, mit der ganzen Phantastereides Übergangsalters" dichtete er an ihrerblassen schwermütigen Schönheit fort. Erbewacht jedes Beben ihres Mundes und