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ist die Lustigkeit der Verzweiflung, dieLustigkeit des Menschen, der nicht gern ein-gestehen will, dass „der arme Tommyfriert", die Lustigkeit einer Seele, die zu-gleich sehr alt und sehr kindlich, sich ganzeinsam, verlassen und ohne Beziehung zumLeben fühlt. So erscheint Krag schon inseinem Gedichtbuch von 1892. Es ist einBuch voll virtuoser Verse, doch von derExistenz des Verfassers ganz abgelöst. Esgiebt Gedichte, die von der Wärme desBlutes förmlich rauchen: Ada Negri hat zumBeispiel ein paar solche geschrieben. DieGedichte Wilhelm Krags sind anderer Art.Man findet die Seele des Poeten drin, dochkeineswegs sein eigenes Erleben. Nicht,weil es ihm zu plump und unkünstlerischwäre, sich so direkt der Menge preiszugeben.Ich glaube eher, er hat nichts zu verhüllen, weiler nicht allzu viel erlebt und das gerade istsein Schmerz. Die einen reissen das Daseinmit zwingender Gewalt sich in die Arme;den anderen fehlt das richtige Organ zumErgreifen ihrer Welt und die Fühlhörnerihrer Sehnsucht spielen im Leeren. DasWünschenswerte kommt ihnen nicht in dieNähe und was sie fassen, können sie nichthalten.
Aus einem solchen Temperament stammtWilhelm Krags Dichtung. Seine Lyrik kommt