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Stirn; es leuchtete auf wie zu einem mäch-tigen Lächeln. Dann sank es wieder unterund nichts blieb übrig als die gewaltige Ruhe,die Schicksalshehre, die ihm ihren Ewigkeits-stempel aufzuprägen schien . . .
Das ist die Kupferschlange, die ThomasKrag dem Volke errichtet, damit es sich ge-wöhne, zum Schmerz als zu etwas Göttlichememporzusehen , damit es dadurch seineSchmerzen überwinde und alles Leben ver-ehren lerne.
Der dieses Buch geschrieben hat, ist keinmoderner Skeptiker, der die Faserung seinerSeele zerlegt und mit dem Überscharfsinnder Myopie Fiber um Fiber detailliert, keinkühler Verstandesmensch, der Thatsachenbeobachtet und registriert. Er ist ein Dichter,der die Welt als Ganzes auf sich wirkenlässt und sie synthetisch, in Bildern er-schaut. „Ein starker Träumer", ein modernerMystiker. Die Menschen stehen vor ihmwie sie vor dem Holländer Israels stehen:weich, fast duftig modelliert, ein Dunkel miteinfach grossen Umrissformen, die mit dervor Empfindung zitternden Lichtatmosphäre,die sie einhüllt, fast zusammenzufliessenscheinen. Sie sind ganz durchseelt undwirken darum fast wie Symbole irgend einerheimlich winkenden Wahrheit. Sie habenalle einen Zug von dunkler Trauer im Gemüt