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suchte er das Denken aufzugeben und nurin aller Einfalt zu glauben. Da hörte erBjörnson eine Rede halten „Über das Lebenin der Wahrheit" und es packte ihn förm-lich ein Fanatismus der Wahrheit. Ein rascherEntschluss, ein Sprung in die Leere! — Ersuchte die Lücke des verlorenen Glaubensmit „naturwissenschaftlicher Erkenntnis" aus-zustopfen; übrigens wurde sein Leben nunauch zu voll von Arbeit, um die Lücke gleichsonderlich zu spüren. Er begann seinedichterische Thätigkeit. Es erschien sein„Freidenker", an dem er sich eigentlich selbsterst frei geschrieben, dann „Bauernstudenten",eine schöne und reiche Kulturstudie vollsanfter Traurigkeit und Diskretion in derSatire, ein Stück Selbstdurchpeitschung undAblösung des schlechteren Teiles von sich,indem Garborg schildert, wie ein wirrphan-tastischer Bauernjunge zu „Überzeugungen"kommt, durch Snobismus in die Klasse derBourgeois aufsteigt und endlich zur treuenStütze von Staat und Kirche wird. Das war nichtganz Arne Garborgs Weg. Trotzdem ihn dasStorthing zum Staatsrevisor gewählt hatte,habilitierte er sich nicht zur Gesellschafts-stütze. Er schrieb sich sogar um das täg-liche Brot und die Meinung guter Bürger,als er seinen Roman „Mannfolk" herausgab,— neben Hans Jäger's „Christiania-Boheme"