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der Katastrophe beiwohnen: den Knotenhaben Charaktere und Verhältnisse, die dunkleMoira (die bei Ibsen Erblichkeit heisst) schonvor Beginn des Stückes geschürzt; die Peri-petie ist bloss eine dialektische Auseinander-wickelung der dramatischen Fäden. Ausserdem Genuss an diesem haben wir den Ge-nuss der stets neuen, überraschenden Themen,mancher wundervoll geführter Akte und Epi-soden , einzelner wirklich gesehener,tiefer oder auch reizender Gestalten undeines Dialogs, der unvergleichlich geistreichcharakterisiert. Doch leben wollen wirnicht mit ihm und seinen Werken. Dieeisige Luft seiner Mannesarbeit macht Pulsund Atem stocken, — ihm selbst erging esso. Seine Ideale sind zu abstrakt, — kon-struiert , wie die Mehrzahl seiner Gestalten.Hirngespinste. Und seine glitzernden, scharfgeprägten Worte, geflügelten Worte — siesinken rasch zu Schaupfennigen für grosseKinder : bei genauer Betrachtung ist es meistunedles Metall. Ibsens Stücke, sie sind einrevolutionäres, ein giftiges Ferment, das traggewordene Blut unserer Zeit und Kunst inGährung zu setzen; sie sind aber nimmerdas gesunde, nährende Brot des Lebens;denn sie zerstören nur; sie schaffen nicht.