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Vater und Gatte an ihr begangen, als esihnen nicht einfiel, das reizende Püppchenzu verpfuschen, d. h. es zu „erziehen", seineSonderart zu entwickeln, wozu Väter meistenszu autoritär sind und Gatten wohl seltenZeit haben und Lust verspüren. Nehmenwir aber an, dass Ibsen dem Theater dieKonzession machen wollte und den Umschlagim Wesen Nora's in einen einzigen Auftrittpressen, der vor den Augen des Zuschauersvor sich geht und in dieser Zusammen-drängung besser wirkt; musste da aber auchHelmers Charakter zur reinen Farce werden,in so übertriebenen Farben eine Unmöglich-keit, und die ganze Scenenführung eine Ab-sichtlichkeit erhalten, die auf jeden feinerenGeschmack beleidigend wirkt? Ist es einesDichters würdig, seine Menschen zu totenKleiderstöcken zu machen, auf die er nachBedürfnis seine eigenen Ideen hängt? DieRepliken Helmers sind nur als Stichblatt da,die Nora zu ihren blendenden Paradefintenbenutzt. Doch diese falsche, verlogene,glänzende Scene, die ein vortreffliches Cha-rakterstück zu einem Tendenzdrama verzerrt,— gerade diese Scene hat „Nora" berühmtgemacht. Sie wurde das Vorbild für eineMenge häuslicher Scenen. Jede „denkende"Frau untersuchte nun die Grundlagen ihrerEhe. Betrachtete ihr Mann sie auch als ein