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Ehrgeiz hat, nicht aber den Glauben an sich,den Arm besitzt, jedoch nicht die leitendeIdee. Im einsamen Kampf gegen die Krüppel-welt ringsum wuchs in Ibsen allmählich dasGefühl der eigenen Königskraft, doch auchdas schneidende Weh der Isolation, und diesschwoll in „Brand" zu einem Lied der Ver-herrlichung der grossen Persönlichkeit undihrer Tragik, mit der Lehre des Mutes zusich selbst: „sei nur du und du wirst wirken."Daraus spann sich dann ein zweites, einGegenstück: das von „Per Gynt", demkleinen Menschen, der gar nicht Lusthat zu wirken, sondern es gut zu haben,und der sich in Phantastereien einpuppt, um'nicht sehen, nicht handeln, nicht leiden zumüssen. Sprach „Brand" vom Gebieterrechtdes Ich, das sich nicht auf sein enges Selbstbeschränken kann, sondern in sich den Tri-umph und die Steigerung der Mensch-heit sucht, „Kinder und Enkel denkt" undihnen alles opfert, — vom Ich, das sich ganzund souverän bewahren und ausleben muss,um sich den anderen voll zu schenken, soerzählt Per Gynt vom beschränktenEgoisten, der „sich selbst genug ist" undsich für sich selbst behalten will. Es ist derKontrast des wertvollen und des wertlosen,des sittlichen und des unsittlichen Egoismus,gezeichnet in zwei hochmütigen Stücken, die