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16. März sammenstellen lassen und ersuche nameutlich um Gutachten, oh die Frei-stellung nochmals auf die Bahn zu bringen sei. Mb. 111/lbf. 1; 112/3 f. 68.
2) Vgl. ausser der Darstellung der Regensburger Tage von 1575und 1576 bei H ab erlin IX. X. und Lehmann, de pace relig. actapublica I, 117 ff. über die fuldisch-eichsfeldischen Beschwerden Heppe,die Restauration des Kath. in Fulda u. s. w. 110 ff.
3) Es kann wohl nur die Schrift des Andr. Dorkenius, Von derhochberümpter religionsfreistellung ein kurzer bericht u. s. w. (1576)gemeint sein.
4) So verfügte die vom Rat zu Aachen 7. März 1560 errichtete Con-vention; zu Köln war 1562 und 1564 beschlossen worden, alle Ratsherrnauf den alten katholischen Glauben zu vereidigen. Eine forma iura-menti für Rat und Bürger zu Biberach bei Häberlin XII, 338 A. f.
5) Darüber, ob der §. 27 des Religionsfriedens, der nur von den imJ. 1555 religiös gemischten Städten spricht, auch auf die damals nocheiner Religion anhängigen Städte zu beziehen sei, ob ferner das im §. 15den R.-Ständen eingeräumte ius rcformandi auch den Städten zustehe,wurde lebhaft gestritten; über die Hereinziehung der Frage von der Teil-nahme der Bürger an der Reichsstandschaft der Stadt vergl. Stieve,die Reichsstadt Kaufbeuren (München 1870) p. 32/3. Das R.-Kammer-gericht beschloss am 21. Juli 1582 dem R.-Tag vier Dubia vorzulegen,worunter die (3.) Frage: ob den 1555 noch nicht gemischten R.-Städtenvermöge des §. 15 die Religion zu ändern zugelassen (Lehmann I,438). Die protestantischen Aachener aber und durch sie auch die übrigenStädte der A. C. waren ganz besonders durch die Aeusserung eines kais.Oommissars (Philipp von Nassau) aufgeregt worden, die R.-Städte seienkeine Stände und desRel.-Friedens nicht fähig (Häberlin XI, 459; XII,80 ; 466).
6) lieber diese Beschwerdeschrift vom 5. Okt. 1576 vgl. Häber-lin X, 337/8.
7) Die „Evangelische Inquisition" des Reichshofrats Eder, zuerst1573 erschienen, dann von K. Maximilian unterdrückt, war im J. 1579 teil—
" weise wieder aufgelegt und nebst einer neuen Schmähschrift: „Das gül-dene Flüss christlicher Gemain" zu Ingolstadt gedruckt worden (Stieve,Br. und Akten IV, 146 ff.). „Frater Nass" ist der Hofprediger Erzh.Ferdinands Johann Nas, einer der heftigsten Polemiker. („Widerein-warnung an alle fromme Teutschen", Ing. 1577 u. a. m.)
8) Bis hieher Beilage zum Sehr. Kf. Ludwigs an J. 0., die folgendenPunkte von Ehem's.Hand beigefügt.
9) Die Vertreibung der Evangelischen zu Besangon hatte 1573 statt-gefunden; Beutterich war deren eifriger, aber nicht glücklicher Vertreteram Kaiserhof gewesen (vgl. oben p. 158).
10) Das R.-K.-Gericht hatte auf die Supplikation der Stadt Aachenvom 19. Okt. 1581 nach langem Disputiren ein Poenalmandat gegen denHerzog von Jülich beschlossen (3. Febr. 1582), Lehmann I, 425.
333. Badoer an den Dogen.20. MärzWien (Fortschritte und Plan der Calvinisten; Haltung des Erzb. von Köln.AlenQon Herzog von Brabant; Sachsens kriegerisches Anerbieten an denKaiser. Aachische Sache.)
........„Le conventicule qul per Germania passano ogni
giorno piü gagliarde et quelle che si sottoscrissero alla fede Cal-vinista, sono hora aceresciuti al numero di cento settanta doi, etpare che habbino questa prineipal intentione di voler la libertä diconscientia in tutti, et che quelli di quäl si voglia seta possano