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18. Septbr. interregno komen sollten, begeben möchten, an die kais. Mt. ge-langen lassen. So bin ich allain darumen abgehalten worden, dasich ve[r]hofft die sachen in kurzen dabin zu bringen, das ich E. Lschliesslich erindern könde, was etwo I. Mt. gelegenheit disfalls seinmöchte. Aber wiewol ich zu I. kais. Mt. alspald von Leutmeritzaus einen meinen gehaimen ratt abgefertigt und iro die sachenumbstend ausfuerlich entdecken lassen, so hab ich doch damalsweder seithero darauf nichts anders zu beschaid bekoraen, dan dasman sich solcher E. L. wollmeinung hoch bedanke und die sachenin meren bedacht genomen. Derwegen ich dau bissher aus ver.nunftigen Ursachen merer erclarung gewartet, E. L. darvon nichtsgeschriben, sonder, wie vermeld, erst auf solliche erklarung, E. L.alle gelegenhait zu entdecken, bedacht gewest bin. Weil sich aberdie sachen bissher lang genueg verzogen und villeicht noch weiterverlengern möchte, hab ich solliches E. L. hiemit vertreulich an-fuegen und wie mich abermals der sondern freuntschaft und wol-naigung, so E. L. zu dem geraainen vatterland und sonderlichunsern haus Österreich tragen, zum höchsten bedanken, also auchE. L. vergwisen wollen, das ich die sachen eräfern und davon nitausetzen, sonder sie bestes Vermögens treiben, dan E. L. I. Mt. ent-liehe erclarung unsaumlich zu wissen machen und also neben E. L.nnd andern des vatterlants liebenden fursten zu allen zeiten allesdasjenig bedenken, suechen und furdern helfen will, des imer zngemeiner durchausgeender wollfart dienstlich und furderlich seinwirt mögen, E. L. mich hieneben insonderhait zu derselben dienstenund aller annemigkait sönlich bevelent."
Dr. 6510. Eig;h.
309. Johann Casimir an Kurfürst August.
Da der E. von Frankreich die Rückstände nicht bezahlen kann,hat er die verpfändeten Kleinodien 1 ) unter sein Kriegsvolk verteiltund bietet seinen Anteil A. zum Kauf für die bevorstehende Hoch-zeit des Hrz. Christian 2 ) an, ehe er sich mit den Kaufleuten ein-lässt.
Dr. 8514. Or.
1) Vgl. no. 74; 88; 220; 222; 230. Die Mitteilung Dohna's, dass dieKleinodien schon auf der Versammlung zu Oppenheim 1577 unter diecasimirischen Offiziere ausgeteilt worden seien, kann unmöglich richtig sein.Am 4. Jan. 1580 stellen Meister und Geheime von Strassburg einen Reversüber Empfang einer Schachtel mit Kleinodien durch zwei Diener J. C.aus (Str.-Or.). Vgl. unten 14. Aug. 1582.
2) Der einzige lebende Sohn des Kf, der Bich mit Sophia, TochterJobann Georgs von Brandenburg verlobt hatte; die Hochzeit fand am25. April 1682 statt.