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1 (1882) 1576 - 1582
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450
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450 1581 305-306.

28. August 1) Vgl. über diese Harmonia conf essionum fidei orthodoxarumet reformatarum ecclesiarum (Genf 1581), an deren Abfassung ausserSalvart auch Beza u. Danaeus Teil hatten, Gillet II, 204/5; Zanchiusepp. II, 399; 405 ff. Ein Sehr, der Neustädter Theologen an die Genfervom 27. Juni 1581 hatte um Verzögerung der Herausgabe ersucht, aufdas Fehlen der schottischen Confession u. a. Mängel hingewiesen, Zu-sendung der dänischen ConfesBion durch Ehern versprochen (Genf, Bibl.publ. a. a. O.).

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2 Drts U d S en St 306 " D r * David Peifer an Dr. Hartmann Pistoris. 1 )

(Unüberlegtes Vorgehen von Kurpfalz in der Aachischen Sache. Stellungvon Sachsen und Brandenburg.)

Concepte zweier Sehr, in der Aachischen Sache: 2 ) an denKaiser von den drei Kurff., an Pfalz von S. u. Br.Und hat derherr der sachen vorstendiglich nnd wol nachgedacht, ob woll derkaiserliche bericht eines widerschreibens wirdig und Pfalz dazu auchzu zihen, das doch S. Ch. Gn. die feder nicht zu vertrauen. Dannweil S. Ch. Gn. albereit so weit gangen, so wurde diselbe im stellensolchen weg sonder zweifei hinausgegangen und nicht weniger in allerdreier churfursten, dann in S. Ch. .Gn. namen alleine gescheen,schreiben haben wollen." Nun konnte man wohl auch Pfalz nureine Vorantwort geben, namentlich in Voraussicht dessen, was dieR.-Städte vermutlich vom Speirer Tag an die Kurff. gelangen lassenwerden- Aber andrerseits ist zu befürchten, der Kaiser werde wirk-lich zur Exekution gegen Aachen schreiten,welchs eigentlich oneZerrüttung nicht abgehen kan, und dann Pfalz auch je lenger jeweiter in disen handel geraten, dessen sich endlich unsere herrnnicht gar eussern, sondern demselbigen wurden beistand leistenmüssen." Daher die Concepte so gestellt, um den Kaiser zur Ver-schiebung der Sache auf einen R.-Tag zu bewegen,und damitPfalz gleichwol gefast werde, sich alleine in disen kutzelichen sachenmch.t hoher zu versteigen und der gemeinen sachen etwa ein praeiu-dicium zu machen. Dann sonsten und wann Pfalz nicht dergestaltgefast und es solte pfalzgraf Casimir, Hans Georg und Hessen, anwelche S. Ch. Gn. albereit derowegen geschriben, etwa ein scherfersraten, so dorfte den dingen, ehe dann man sich vormutet, zu vielgescheen, endweder auf Pfalzen seiten mit scherferu schreiben andie kais. Mt, oder aber durch die gedrauete execution auf demkaiserlichen teil." Acceptirt Pfalz das Gesammtschr., so wird erauch ferner nichts ohne gemeinen Rat tun; eventuell kann eineAenderung des Sehr, in Aussicht genommen und Pfalz solang zumStillstand vermocht werden. Gegen den Kaiser aber sind die Kurff.,wenn er trotz des Sehr, mit der Exekution fortfährt, entschuldigtund er kann sich nicht auf ihr Stillschweigen berufen........

Dr. 8573. Eigh.

1) Dr. David Peifer, geb. zu Leipzig 1530 f 1601, Jurist u. Humanist(poeta laureatus), Mitglied des^g;eheiinen.EÄta.3eit.l575, kursächs. Kanzler

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