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1 (1882) 1576 - 1582
Entstehung
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419
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257-258. 1580 419

thal mit J« 0- antraf, ersuchten J. C. ihn an die Herrn der unirten 20. Sept.Provinzen abzufertigen mit Erinnerung an die früheren vergeblichenVersuche J. C. bei den generalen Ständen die versprochene Obli-gation der den Reitern und Knechten ausständigen Schuld sowiesein eignes vorgestrecktes Geld zu erhalten. 2) J. C. habe sichnicht wenig verwundert, dass man die Obligation über sein vor-gestrecktes Geld abschlug, während Leute geringem Stands und derWohlfahrt der Niederlande nicht dergestalt zugetan solche erhielten.Da aber J. C. die Schuld an dieser bösen Traktation nicht ihnen,sondern etlichen boshaften Leuten zumisst, die weder J. C. nochihrem eignen Vaterland hold gewesen, lässt J. C. sie ersuchen dieSache ernstlich zu erwägen und ihn, wie sie schuldig sind, besserzufrieden zu stellen, wodurch J. C. je länger je mehr Ursache ge-geben wird, mit diesen betrübten Niederlanden ein herzliches Mit-leid zu tragen und, da Gott Mittel und Gelegenheit gibt, mit Ratund Tat zu assistiren und zu helfen. Bittet um Mitteilung ihrerKesolution, falls sie selbe nicht schriftlich oder durch Gesandte anJ. C. selbst gelangen lassen wollen.

Mc Fürstcns. CXXIII. no- 10H. Cop.

1) J. C. beschränkte sich nicht darauf seine finanziellen Ansprüchein den Niederlanden geltend zu machen; er unterhielt daneben noch po-litische Beziehungen, die nicht ganz aussichtslos erschienen, vgl. eineAeusserung Gr. Johanns Prinsterer I. 7, 301; ein Memoire von Geld-endorp gegen die Wahl Alengon's schlägt in erster Linie die K. vonEngland, in zweiter Oranien, in dritter Casimir vor, ebd. 286. J. C. RatSchregel sagt in der no. 106 A. 1 citirtenmemoria" (in der jedoch dieJahrzahlen fast durchgängig ganz falsch sind):In ao. 79 bin ich nachHoll. an etliche staten verschickt worn, welche Pf. Holland undSeeland wolten uftragen und zu irm hern machen." Das zuGent 1580 erschienene Advertissement" (no. 144 A. 1) betontnamentlich Oraniens Eifersucht auf J. C. Beliebtheit beim Volk,qulayme naturellement les gens du bien."

258. Wolfgang Eylenbeck 1 ) an Kurfürst August. 7. Okt.

Prag

Der kais. Arzt D. Cratho teilte ihm auf Erkundigung mit, esgehe dem Kaiser besser, derselbe werde sich aber, um von denBöhmen nicht zu sehr belästigt zu werden, noch nicht zeigen; essei übrigens die jetzt umwandernde gemeine Krankheit, die derKaiser durch Bewegung vertreiben wollte und dadurch nur schlim-mer machte.....

Dr. 9310. Eigh.

1) Kursächs. Rat. Am 30. Nov. schreibt Vieheuser aus Pragan Baiern:I. kais. Mt. seind noch immer übel auf, ligen gleichwollnit gar zue pöt, daulen aber sonst und kommen gar mt herfür; daher esam hoff schier alles halb tot ist." Ma. 230/4.'Grato, der protestantischeLeibarzt dreier katholischer Kaiser, verliess bald darauf (Sept. 1581) denHof (Gillet II, 254).