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25. August von heimlichen Feinden übel ausgelegt werden kann. Der K. er-bietet sich, dem Kf. gegen einen Angriff 6000 französische Soldatenauf 3 Monate (oder länger, dann aber auf Kosten des Kf.) zu stellenwogegen der Kf. dem K. unter gleichen Bedingungen 1500 deutscheSchützenpferde stellen soll. Der K. ist auch zu andern Verein-barungen bereit, falls diese dem Kf. bedenklich. Der K. ist zudieser Verbindung mit den deutschen Protestanten um so mehrveranlasst als er dem Papst, Spanien u. a. katholischen Potentatenden Beitritt zum heil. Bund und die Einführung der Inquisition ab-geschlagen hat. Spanien hat seine Feindseligkeit gegen Frankreichdurch Unterstützung Bellegarde's und in der portugiesischen Sachegezeigt und neben andern Praktiken „durch mittel hoher personenetlichen befelchshabern teutscher nation, so in den letzten französi-schen zögen sich haben gebrauchen lassen und denen noch etlicheire besoldungen aussen stehet, ahnbieten lassen, inen beisteuer mitgelde zu tun, damit sie auf diebeine kommen und iren ausstendigenrest in Frankreich mit gewerter band fordern könten." Der Papstunterstützt in der portugiesischen Sache Spanien mit den geistlichenWaffen ; sein Legat hat von den aufrührerischen Bauern im DelphinatGeleit erhalten. Der Papst wollte neulich den Vorsitz von Frank-reich auf Spanien übertragen, dem er wenigstens eine besondere Sessionverschaffte, und wies den Cardinal von Este, den protector Gallicaenationis, ohne jeden Grund aus der Stadt. Dies Alles kann nuraas den obgenannten Gründen herkommen. Die deutschen Fürstenhaben aber keinen Grund, Spanien zu helfen und Frankreich wiebisher vom Reich aus schädigen zu lassen. Nach dem Tod des K.von Spanien wird die Kaiserin, die schon bisher dem Vorteil desPapstes die Wohlfahrt ihrer eignen Kinder geopfert hat, Regentinin Spanien werden und im ruhigen Besitz der Niederlande und Portugalsdiese ganze Macht zur Stärkung der kais. Autorität einsetzen, wiesie dem Kaiser ihrem Sohn zweifellos bereits versprochen hat. ]Desshalb bemüht sich auch der Papst in Sachen des türkischenFriedens, der Niederlande und Portugals so sehr für den K. vonSpanien, der „auf der letzten gruben gehet", weniger „aus neidI. Mt. als zu sterkung obgemelter faction"; gegenüber den Lockungenderselben versichert der K. den Kf., „das sie [J. Mt.] kein wind,blitz, donner oder hagel, so scharf oder hart ehr sein möge, von IJ. Ch. Gn. und den andern protestirenden chur- und fürsten undandern stenden des reichs abwenden sollen, es gehe I. Mt. auchdrüber, wie der liebe gott wolle", wofern derK. vom Kf. und denandern des Gleichen versichert wird. Der K. bittet daher umfreundliche, endliche und spezifizirte Resolution des Kf.
Mb. 90/12 f. 227 ff. Cop.
Frankreich bei Sachsen angebracht, davor er den marschalk copei sehenlassen, davon dissea ahcopirt."