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Conde, Alanzon noch einigen menschen sehen dörf, sonder seines. 12. Maigefallens fortrucken und fürnemmen könen, was sie werd befinden,das ihrem intent zu wohlfart und ru dises vatterlands nottwendigund fürstendig sei.
Darum sie dann bedacht, auch nottwendig geschütz nit alleinins feld, sonder auch zu anderer notturft grobe stuck einzuführen,deren sie etwas mangel; des kleinen feldgeschütz haben sie genug,und eben das, so zuvor auch darin gewesen, dessen uf 20 stuck siejetzt mitzunemmen vermeinen. Sie weren aber Vorhabens, achtcarthaunen auch einzuführen; an dem hetten sie mangel. Dieweildann S. F. Gn. nit zweifelten, mein hern würden bei ihnen diesachen auch also geschaffen befinden und derwegen sollich S. F. Gn.fürhaben für gott und disem gemeinen land hochnutzlich erkennen,auch darzu gern alle befürderung, wie hievor etwan geschehen, tun,so hetten S. F- Gn. nit underlassen wollen, mein herrn aus sondermvertrauwen dessen alles zu berichten und an sie zu begeren, das werkihnen nit zuwider sein zu lassen, sonder S. F. Gn. die hand darinsovil möglich, zu bieten, nit das S. F. Gn. mein hern mit fürleihunggelts oder in andere weg begeren zu beschweren, sonder allein dassie möchten der carthaunen zwo allhie in ihrem namen fertigenlassen, uf das allerschlechtest ohn einig wappen, Überschrift oderdergleichen, nur schlegt glatt, also das eine möcht uf 50 centnerhalten und uf 25 lib. schwer schiesson.
Dieweil dann mein hern der ru, die S. F. Gn. disem land dar-durch suchten, am nechsten zu gemessen, so versehen S. F. Gn.sich, mein hern würdens desto weniger bedenken haben, die be-fürderung darbei zu tun, dann sie es nit bei mein herrn allein,sonder gleicher gestalt bei Nürnberg, Frankfurt und Basel auchvermeinten zu suchen und verhofften zu erlangen, da es dann amunvermerktesten geschehen könt; dann S. F. Gn. sonst kein mittelwüssten, sollichs in geheim zu wegen bringen, das es nit ausbrech.Sobald es offenbar oder allein vermuttet würd, das S. F. Gn. etwasHessen zurüsten, so körnen alsbald der keis. Mt. ernstliche schreibenund abmanungen, im reich nichts anzufahen, dem reich kein an-hang zu verursachen und dergleichen, wie dann vergangnen sommerS. F. Gn. zwei solcher schreiben von I. Mt. zukommen und erstneulich wider eins, daruf sei widergeantwort, er were ein freierfürst des reichs, und wo S. F. Gn. sich zur erhaltung der teutschenkriegsleut freiheit den reichsconstitutionibus gemäss verhielten, soverhofften sie ein gnedigsten keiser zu haben, bliben also gegenI. Mt. in der generalitet und geben doch zu verstehn, das sie nit
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