Druckschrift 
1 (1882) 1576 - 1582
Entstehung
Seite
351
Einzelbild herunterladen
 

180-182. 1579 351

Casimir in Händen haben soll 1 ). J. C. hat es ihm auf einer Zu- 17- Okt.sammenkunft mit Ludwig zu Germersheim gegeben; da es sehrweitläufig, bat er den Pt. um Erlaubniss, es abschreiben zu lassen.Derselbe weigerte dies mit der Erklärung,das es solche sachen,die noch und bis zu anderer zeit nit zu publiciren seien." In-zwischen kam der Kurf. dazu, J. C. nahm die Schrift wieder ansich und so hat er sie nicht einmal gelesen. Will trotzdem dasAeusserste versuchen, um sie für den Kaiser zu erlangen. J. C.denkt übrigens auf einen von Oranien publicirten Druck (beiliegend),in dem er sich angegriffen glaubt, einen Gegenbericht erscheinenzu lassen, dem vielleicht der Inhalt obigen Verzeichnisses einver-leibt wird. Will dem Kaiser ein Exemplar schicken. Schickt Ab-druck des Sehr, eines Adeligen an die Generalstaaten.....

Wh. Kriegsactcn. Or.

1) Die Schrift gegen Oranien, mit der sich J. C. damals trug, istjedenfalls das 1580 erschieneneA dvertissement et conseil" (vgl.bo. 144 A. 1), der am Schluss erwähnte Druck dieLettre d'un gentil-homme vray patriot ä messieurs les etats generaux" Antw. 1579,gegen welche Marnix seineReponse a un libelle fameux" u. s. w.,Antw. 1579, veröffentlichte.

181. Malleroy an Sigmund von Andlaw. 17. Okt.

Vic

Hat durch einen seiner Hauptleute ein von einem Flüchtigenzurückgelassenes Sehr, erhalten, wonach A. nebst einem andernvom Adel von der Regierung zu Ensisheim an ihn abgefertigt ist.Ersucht durch den Ueberbringer um eine'Zusammenkunft und bittetihn noch diese Nacht wissen zu lassen, ob A. hieher kommen könnte.Sie sollen mit ihm und den Seinigen zufrieden sein, da er sichihnen noch verpflichtet weiss.

Ma.' 401/13 f. 154 Cop. (deutsche Ucbersetzung).

1) Am 19. Okt. berichten die drei Commissare Mich, von Amprin'gen,S. von A. und Jakob Truchsess von Rheinfelden der Regierung über ihreheutige Zuscmmenkunft mit M. vor Lauders. M. versicherte seine freund-schaftlichen Gesinnungen und erklärte, sie wollten sich ob oder unterStrassburg aufs Wasser begeben, wo aber oder welchen Weg sie dort-hin nehmen würden, könne er ihnen zur Zeit noch nicht sagen. IhreTagemärsche würden mindestens fünf Stunden betragen. Beiliegend M.Vorschläge Proviant und Quartiere betr. Ebd. Cop.

182. Bechtoltsheim 1 ) an Kurfürst Ludwig. 19. Okt.

Kaisers-

Ueber sein Anbringen bei Johann Casimir, der erklärte, er habe teute" 1mit jenem Kriegsvolk nichts zu thun;es wehr nit ohne, es hettendiegenige, so ire bestelte obristen, als der vohn Maleroy, der vohnBuy, der von Beaujeu 2 ) diesmals sein solten, wol hiebevohr mitI. F. Gn. des vorhabenden gewerbs in verdrauen geredt und begertumb vohrschriften ahn die statt Strassbergk, sie ire volg der ort