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1 (1882) 1576 - 1582
Entstehung
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311
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123-125. 1578 311

achter im J- 1583 als Berichterstatter über den kölnischen Krieg, im 2. Sept.j 1586 als Begleiter der deutschen Legation nach Frankreich wieder-finden - 1579 berichtet er vom Kölner CongreBS (Pr inster er 1.7, 40 ff.).2) Ausser dieser Notiz und einer Aeusserung Castelnau's (PetitotXXXIV, 225) fand ich nichts über den von La Hug. II, 12/3 mit-geteilten Plan J. C, die Armee der Staaten an sich zu ziehen undm it Oonde zusammen über Gent in die Picardie einzufallen, um dieHerstellung des Edikts von 1576 durchzusetzen, hierauf die Niederlandevon der Tyrannei der Spanier und Oraniens zu befreien. In Frankreichfürchtete man längst eine Invasion J. C. gelegentlich des niederländischenZugs (Desjardins IV, 166).

124. Antwort Kurfürst Ludwigs auf die Werbung 2. Sept.des französischen Gesandten Poigny. 1 ') Heidelbg.

Hofft, dass Alencon, wenn auch ohne Wissen und Willen desKönigs und seiner Mutter in den niederländischen Krieg eingetreten,gegeu das Reich nichts vornehmen und dass durch die Besetzung derfranzösischen Grenzfestungen das Reich nicht bedroht werde.

Darrast. FarnNachr. Gop.

1) Jean d'Angennes, seigr de Poigny, Kämmerer bei Heinrich IIIund bei Navarra (Berger, Recueil des lettres missives de Henri IV, I,78 A. 1; in einer Zeitung bei Gachard, Actes II, 35 irrig Bovigny),abgeordnet Paris 26. Juli; am 17. Sept. wird er in München beantwortet(Ma. 284/U) vgl. Hotom. epp. p. 99.

125. Johann Casimir an Kurfürst August. 7. Sept.

Lager beiFriedenstraktation mit Don Juan, dem der kais. Gesandte, Graf MechelnOttheinrich von Schwarzenberg, begleitet von den englischen undfranzösischen Gesandten und Vertretern der Staaten die Artikel derletzteren vorlegte.Als er nun solche übersehen, hat er in punctogeantwort, wen die sach ine so woll als seines hern des kunigs zuHispanien angieng und uf dem brotthaus zu Brüssel gefangen were,wüste er nit, ob er dise ubergebne puncten einwilligen konte; da-rauf mit den engelischen gesandten, wie sie mich berichtet, vill dis-cours und rats bei inen gefragt und gehabt, und sie ime die be-8chwernus und absunderung diser land von Spanien furgemalt, auchwas mit Alensoni beschlossen, uf den fahl er solchs von Spanien wegennicht einwilliget. Und hat sich letzlich dahin erkleret, 'das derkunig von Spanien alle volmacht und gewald der kais. Mt. heim-gegeben und darzu alsbald ein volmechtigte person hierzu hernachschicken wolle", laut beiliegender Cop. des kais. Sehr, an Matthiasihm durch Asmus von Lichtenstein mitgeteilt. 1 ) Die Staatenglauben, Spanien wolle die Sache auf die lange Bank schieben, umseine und des deutschen Kriegsvolks Abdankung in Folge der Geld-not herbeizuführen..... Die Staaten sind den Seinigen noch

einen Monat und am Nachtgeld 1 / 2 Monat schuldig und die Zah-lung des 1. Monats geschah auch von Seiten Englands. Die Leutemussten, um bei dem Mangel eines Commiss im Feldlager nur lebenzu können, ihre Ketten, Ringe und Dolche versetzen. Er hat den