308 1578 118-121.
(Ryge ?)
7. August 118. König Friedrich von Dänemark an JohannEü s Casimir.
Wollte längst J. C. in den Niederlanden beschicken; Glück-wunsch zum Feldzug. Ob J. C. nicht nach dessen Beendigungseine vor einem Jahr geäusserte Absicht eines Besuchs in Däne-mark ausführen will? Dem Ueberbringer soll J. C. mündlich Auf-trag erteilen, „da E. L. was hetten, so sie der feder nicht zu ver-trauen und uns zu communiciren stünde."
Dr. 8514. Cop.
11. Aug. 119. Johann Casimir an Landgraf Wilhelm.
Ärschen
a. d. Maas j gt am g j, e j Emmerich und an der Beek über den Rhein ge-gangen, Samstag [9.] zu Venloo gewesen. . . . Oeffentliche Predigtzu Mastricht.
Marb. Or.
18. Aug. 120. Francois de La Nbue an Alencon.
Ant-werpen Verdächtigungen de la Motte's gegen A. 1 )'.....A. soll
seine Armee marschbereit machen, sich an Oranien halten undjemand an Casimir senden, um denselben günstig zu stimmen, wasleicht gehen wird; „et si je le voye bientost, je luy parleray, commeil fault."
Pb. fonds fr. 3277 f. 63. Eigh.
1) Vgl. Prinsterer 1.6,443 ff; über den berühmten „hugenottischenBayard" La Noue (geb. 1531 f 1591) La France prot. VI, 280 ff.
21. Aug. 121. Zuleger an Beutterich.
(Finanzielle Schwierigkeiten; Vorschläge zur Abhülfe.)
„Monsieur et frere! Ich treibe was ich kau, bei den Staden undprinzen; so können wir doch noch zu keinem gelt kommen. Wanwir nur en attendant ein gülden oder 25000 konten haben, so werees noch etwas. Aber do ist noch kein gelt fertig; wan man inendan vom hals kompt, so denken sie nit mehr doran. Ich will tun,was ich kan.
Mich hette aber bedunkt, das mein her nit übel getan, dasS. F. Gn. ein krön oder zwelf dausend hette lassen holen, uff dasS. F. Gn. alzeit uff ein solchen nottknopf hette können etwas tunund den staden und diesen landen, so feil seind, beweisen, dasS. F. Gn. etwas tun künten zur nott und das sie auch den willenhetten, solches zu tun. Dan warlich in solchen feilen lest es sich