104-107.
1578
303
104. Die pfälzischen Gesandten an KurfürstLudwig.
. . . Die Sachsen und Brandenburger sind, nachdem sie undnach ihnen die Pfälzer im 1. Votum die Freistellung [für dieNiederlande] angeregt, „durch ir indifferenz davon abgewichen";gegen das Votum der Pfälzer ward beschlossen die Fortsetzung derFriedenstraktation sowie die Beiziehung von Kff. oder Fürsten ganzdem Kaiser anheimzustellen.......
Mb. lll/4c f. 384. Or.
105. Werbung des englischen Gesandten Davison beiden Generalstaaten.
Die Staaten sollen l) ihre Obligation über die ihnen von Eng-land geschickten 20000 Pfund D. zustellen, 2) diese Summe demHerzog Casimir zur Beschleunigung seiner Werbung überlassen,3) sich verpflichten, ohne den Herzog sich in keinerlei Verhand-lungen einzulassen und ihn zu behandeln, „comme s'il estoit princeanglois, lieutenant de S. M." nach der Uebereinkunft zwischen derKönigin und dem Marquis [Havre], da der Herzog hauptsächlichdurch England zur Theilnahme am Krieg bewogen worden ist.
Gedruckt bei Vreede, inleiding II. 2, bijl. p. 110. (holländisch bei ranHasselt III, 326 ff. Vgl. Gachard, Actes I, 373; 377.).
3. Mai
Worms
20. Mai
Ant-werpen
106. Johann Casimir an die Generalstaaten.
Ist mit ihren Randbemerkungen zu der ihnen übergebenenSchrift unzufriedener; Leute wie die Fürsten, Grafen, Herren u. s. w.,die er ihnen zuführen will, rechnen auf einigermassen entsprechendeBestallungen. Verweist auf seine Abgeordneten Schregel undConincxloo. L )
Im Auszog bei Gachard, Actes des etats gen. I, 380.
1) Vgl. Beutterich an Graf Johann, gleichen Datums, PrinstererI. 6, 375 ff; das Anbringen der Gesandten ebd. 391 ff; Gachard,Actes I, 388. Georg Erasmus Schrögl (Schregel) stand früher in Dien-sten Oraniens („im 75. bin ich verschriben von P. von Uranien an Pf. invorstehenden 2. krieg H. Casimiri; da bin ich für rat und kriegscomissarigebraucht worn", Mb. 90/12).
6. JuniKaisers-lautern
107. Johann Casimir an Kurfürst August. 22. Juni
Kaisers-Auf dessen Sehr, vom 26. Mai betr. das Concordienwerk. Wieder- lauternholte Rechtfertigung seiner Opposition und Gegenvorschläge. *)
Gedruckt bei St tut, pfälz. Kirchenhistoris p. 3 64—371.
1) Ueber die vorausgegangene Oorrespondenz vgl. H e p p e IV?125 ff.