— 81 —
ersten jaris ganc als Darms .. 6861, in der zit als 6425, vgl. 110.565. 6239; doch erscheint es vereinzelt auch schon absolut, so -1534.G120. Eigentümlich schillernd ist der Gebrauch von nach dem (auchn. d. daz, n. d. als). Es steht rein temporal 935. 3460 (hier mitPraes.!). 3991, daneben scheint es eine modale Bedeutung zu haben'dementsprechend wie' 1195. 5354. — Sonst erscheinen oft e, Hz, bisdaz, nur etwa halb so oft das veraltende unz, unz daz, sehr häufigauch das verstärkte .so lange biz. Vereinzelt sind: so lange daz4522, so lange biz daz 5779, so lange unz 6828. 7185, die teile 3936,die wile daz 1936. 3838. 7497, e dan 76S8, e dan daz 6744, sint demmal daz 2646, binnen des 847, in der zit do 4124, in der zit so 2267.6980, daz = seitdem 111.
final. Das übliche ist daz oder nf daz, nicht selten erweitertzu uf daz daz 5S54. 6247 u. ö. Selten sind umme daz 1753, durchdaz 6643. 8095, d. d. daz 7620. Auffälligerweise kann auch so dazfinal gebraucht werden 147. 5056.
causal. Gewöhnlich steht wand. Daneben erscheint davondaz 5431, davon wan 438. 2417, umme daz 2346. 2857. 7834, u. d.wan 7919, sint 946. 973. In Verbindung mit doch dagegen hat sintadversative Bedeutung 'während doch' 2819. 4715.
conditional. Es herrscht durchaus noch ob. Zweimal er-scheint ist (aber) daz 3482. 4840.
sivie und wie sind öfter durcheinander geworfen.wie statt swie 'obgleich' steht z. B. 1552. 2733. 5012.Auffälliger ist das Eintreten von sivie für indirekt fra-gendes wie, z.B. sie do machen begunden die einunge siviedisse vroive junge queme en zu bestrichen 7490 ff., ebenso4311. 6132'). In der Bedeutung 'obgleich' steht swie nurnoch ganz selten allein (z. B. 1552. 3928), meist verstärktdurch doch, vereinzelt durch iedoch (1470). Oft erscheintswie an der Spitze verallgemeinernder Nebensätze, die derDichter in auffällig weiter Ausdehnung gebraucht, meistzusammenfassend nach mehrgliedrigen Ausdrücken, z. B.siechen, armen, sivie sie sint 3303, vgl. 1803. 2587. 2821.3883 u. ö. Als Einleitung abhängiger Sätze nach Verben
1) Diese Vermengung von swie und wie fällt vielleicht nicht demDichter, sondern erst einem Schreiber zur Last; vgl. den falschen Ge-brauch von swer, swes, sicen statt wer, wes, wen, ebenso von swenne(sicen) statt wenne (wen) p. 13 f.
Palaestra CI. 6