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Daniel, eine Deutschordensdichtung
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haben 14 x, in f. hän 10 x, haben 14 x, beide Formensind also gleichwertig. Dagegen ich hän 19 x, ich habenur 4 x, ir habet 8 x, ir hat nur 2549, wir hän 8 x,habe wir nur 6317. Vom Praeter, sind bezeugt erhcete : stcete 4666, sie hatten : bauen (= badeten) 3989. Esfällt auf, daß der Indic. praet. im Sing, bei 32 Belegenim Innern nur einmal im Reim steht. Der Dichtersprach offenbar eine schwer reimbare Form, und daskann nur hatte gewesen sein. Auch der Plur. sie hattenkann zu dieser Annahme führen. Alle andern Ordens-dichter haben Doppelformen, Jeroschin nicht weniger alsvier: häte, hatte, hete, hette.

sin. Die 2. sing, praes. heißt stets du bist (:mist, ivrist,: crist); die 3. zeigt zweimal die t-lose Form: er is : ge-vencnis 4386, : sie (= sie ez) 4878, neben überwiegendem ist.Die 3. plur. heißt meist sint (: Joint, blint, ivint, vint), nurvereinzelt sie sin: schin 7147. 8209. Hervorzuheben istsie wesen 2043. 4707 (auch Hiob), das auch für das Vers-innere gelegentlich durch die Silbenzahl verbürgt wird(1986. 4685). Der Infin. wechselt zwischen herrschendemsin und wesen 1406. 3752. 5502. 6537. Part, praet. nurgewesen 3638, im Innern auch einmal gewest 7203; geshifehlt.

beginnen. Das Praet. heißt 6mal begunde, nur ein-mal steht began 8018. Diese Form ist für den Dichtergewiß nur litterarisch (vielleicht aus Rud. v. Ems ? s.Zwierzina, Zs. 45, 29).

Im großen ganzen zeigt die Sprache des Dichtersden Typus, der uns schon aus andern Dichtungen des Ordensgeläufig ist. Wie sie alle zeigt auch er Spuren des Nd.Dahin gehören allenfalls die beiden Reime, die e für eihaben (s. p. 39), deutlicher die beiden pluralischen Prae-sentia sie tuot, sie stät (s. p. 58). Als nd. hat auch derReim bleJcen (blöken): neken (nahen) 7573 zu gelten; nelcenkommt zwar vereinzelt auch md. vor (Weinh. § 230), das nd.bleJcen dagegen heißt md. blecken '). Endlich erscheinen nd.

1) Der Meißner reimt HMS 3, 87a er blecket: erschrecket.