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fallender schon für sünde und sunne. Sie erscheint nochöfter im Daniel: der siulen : gülen 4225. der stunden : ge-bunden 3278, : bevunden 3655, der lieben : verdieben 7544,der Jcumjaanien : vrien 685, der menien : venien 1234, der hu-niginnen: beginnen 6916. Es handelt sich dabei um einevorwiegend md. Erscheinung. Das Subst. veste scheintganz in die schwache Flexion übergetreten zu sein: gen.der vesten : sie resten 6287, acc. sing, die vesten : den gesten1451, acc. plur. die vesten : westen 6943.
Spärlicher tritt eine andere Erscheinung auf, dieebenfalls im Md. ihre Heimat hat, nämlich die Übertra-gung des -n aus den flektierten Formen des sw. Fem.auch in den Nom.: die wollen : stallen (dat. plur.) 5799,die vesen : wesen 4274, die lüefen : dem rifen 2189 (?). Auchbeim sw. Masc.: der schimen : gezimen 8267; doppeldeutigist der smerzen: dem herzen 2119. 3352. 4578 *).
Derselbe w-Zuwachs erscheint beim st. Fem.: die sacken(nom. sing.): machen 7489, die ivitzen (nom. sing.): sitzen5063. Nach den eben angeführten Beispielen glaube ichnicht, daß es sich hier um eine Schreiberemendationhandelt, die das Fehlen des Infinitiv - n ausgleichenwollte, obschon dergleichen nicht unmöglich ist. — Auchbeim st. Masc. slam scheint Übergang in die schwacheFlexion vorzuliegen. Regelrecht steht dem slamme:stamme 1910, aber in dem slammen: dem vlammen 2576,ane slammen : vlammen (inf.) 3372. Freilich ist auch einsubstant. Infin. denkbar. Sehr auffällig ist auch: zumersten an dem tihten (: sie berihten) . . stet . . 336, wo derAusweg des Infin. jedenfalls sehr mühsam wäre, wennman nicht auch eine schwache Form annehmen will 2 ).
1) Dieselbe Übertragung des -n in den Kom. des Subst. und Adj.belegt Baesecke (Anz. 33, 67) auch für Hesler.
2) Selbst im Nom. des sw. Adj. erscheint einmal ein solches un-organisches n: ieclich man was beger(n)den: erden (dat.) 1216. erdehat für den Gen. und Dat. im Reim stets die schwache Form.