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Daniel, eine Deutschordensdichtung
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noite : bröte 2324, : rcete 2264, genühte : vrühte 1685. 3346.4088, blüete : güete 2582. 8307, glüete : giiete 1330, : müete8058, : bluote 5624, : vuote 3445.

3. n-Declination.

Die Fem. der a-Declin. und die schwachen Fem. sindweithin miteinander vermischt und lassen schon deutlichdie Verhältnisse erkennen, die im Nhd. fest gewordensind.

Fast völlig durchgeführt ist die Endung der schwachenDeclin. für den Nom. Acc. plur. der starken Fem. AlsNom. plur. mit der alten Endung -e erscheint nurvläge : tage 3482, vielleicht auch schulde: dulde 5212 undwise-.grise 5812. Folgende st. Suhst. zeigen dagegennach Ausweis des Reimes im Gen. Dat. sing, die starke,im Nom. Acc. plur. die schwache Endung (ich belege nurdie anormalen Formen, also den Plur.): die scharen 7445,die varwen 1571, die roten 4176, die vlägen 6966, diesinnen 3415. 3529, die gebcerden 1926. Auch beim st.Fem. der «-Declin.: die listen 5379'). Ebenso hat zungeneben dem gehörigen sw. Plur. (276. 1616. 5838) im Dat.sing, zunge (926. 6843).

Dazu kommen einige Fem., die ebenfalls im Plur.durchaus schwach sind, darüber hinaus aber auch imSing, schwach und stark flektiert werden:

sele: gen. dat. sing, sele 5633; 2699, seien 5031. 6787; 5523.acc. sing, sele 353. acc. plur. seien 5300.

summe: gen. sing, sunne 3148. 3452, sunnen 2152. nom. plur.sunnen 8261.

sünde: dat. sing. Sünde 5273, 7840, Sünden 5505. acc. plur.Sünden 6091.

erde: gen. dat, stets erden. acc. sing, erde 778. 1232. 2149.4418, erden 2332. 6397.

Die Übertragung der schwachen Endung in den Sing.ist für erde und sele mhd. nicht selten (s. "Weinh. § 461), auf-

1) Auch die gesichten : beschichten 285 ist vielleicht als Plur. dessw. Fem. aufzufassen, obgleich sonst nur gesicht{e) als st. Keutr. er-scheint.