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Daniel, eine Deutschordensdichtung
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Doppeldeutig ist auch gelobet : houbet 1139 (die ou-Formkennt Kückert, Entwurf . . schles. Mundart, p. 115).

Konsonantismus.

1. Labiale.

Intervokalisches b wird wiederholt mit v und iv ge-bunden, ist also spirantisch: Oven : loben 1323, cläiven : haben523, lernen : eben 5111. 8153. 8233, : geben 5669, : erheben3831. v und w waren für den Dichter offenbar sehrähnlich, was auch der Reim prüeve : niuwe 1553 bestä-tigt. Unzweideutig spirantisch ist b auch vor t inlouft : houft (caput) 7803; ebenso wohl nach r und l:h er tue : sterbe 4157, vervahvit: gehalbit 2605.

Im Auslaut reimt b auf Spirans in gab : schäf 8089und lieb: kie(iv) (praet. zu houicen) 8301. Die Hs. schreibtschab und hieb, doch liegt wohl in beiden Fällen spi-rantisches b vor. Jeroschin (s. Weinh. § 163) und Hiob(s. Müller, p. 21) zeigen dieselbe Bindung im Auslaut.

Der Übergang von mb zu mm wird gesichert durchden Reim Stammes : lammes 2103.

Verschiebung von p zu f nach r und / läßt sichnicht erweisen, da keine entsprechenden Reime vor-kommen; das Unterbleiben der Verschiebung nach mwird gesichert durch lampen : dampen 6769. Die unver-schobene Torrn ist demnach auch in den nichtbeweisendenReimen Itempen : verdempen 6959 und gelimpet : srhimpet1607. 3423. 4201 anzunehmen, wo die Hs. verschobenhat. Unverschoben ist auch in der Hs. verstopfen: dopten3237; auch hier ist die mundartliche Form des Dichterserhalten geblieben.

2. Gutturale.

Verschiebung von germ. Je wird durch zahlreicheReime erwiesen, z. B. sprach : sach 7 x, -.jach 965. 1033,.nach 3931. 6319. 6671; sich (imper.): -lieh 10 X u.a.Für den Inlaut erweist die Verschiebung aechen: brechen6081.