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und ganz vereinzelte neue ei erscheint erst in einer El-binger Urkunde von 1347 (s. Anm.). Hier liegen vielmehrNotreime vor, die uns veranlassen müssen, die Heimatdes Dichters südlicher als im Ordenslande zu suchen.Notreime, denn es ist kaum ein Zufall, daß drei von denfünf Reimen im ersten Drittel des Gedichtes stehen.
In der Flexionssilbe ist i belegt durch die Reimegeivis : gotis 5093, : anticristis 5965; in einer Suffixsilbe er-scheint es in herkir : dir 8215, pardir : tier 5753.
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Außer in offener Silbe (vgl. p. 33) reimt Ö: 6 vorch: iedoch: hoch 319. 5003, : zöcli 3935; vor n: von: lön2211; vor r: vor: kör 1473; und häufig vor t: got :böt8031, : not 7 x, : tot 2195. 2481, gebot: not 7169, spot : not1559. 1923, : entbot 4205. Sicher scheint mir die Dehnunghier nur vor r. — Sie gilt auch vor rt: erhört: ort 6647,imort 8179, :vort453. 3261. 8015, : icort 12 x; wort: hört(imperat.) 6473, orte: hörte 1295. — Das in seiner Quan-tität unsichere sloz reimt auf ö: sloz: löz 3457, geslos :vlöz 775 (vgl. Zwierzina, PBB 28, 427).
Bisweilen ist nach md. Weise u zu o geöffnet, na-mentlich vor r: bevor: willekür 2759, horte : antwürte 3297,norden : ivurden 6005; doch auch sonst: golde-.liulde 1191.4643. 6819, oben : cluben 4233.
Es erscheinen Eigennamen auf -on, -ot, -or; sie reimenunterschiedslos auf o und ö, wie es nach den oben ange-führten Bindungen zu erwarten ist: Arioth: gebot 661,: not 707, Lot: got 5699, Astarot: spot 2589; Babylon : dön115, -.von 437. 657. 4571, :gewon 1619. 8023; Nabucho-donosor : empor 3763. 4593, : vor 8 X.
Jh. Die Stellung des Vokals im Hiat begünstigt sichtlich die Diphth.;ei gewinnt am schnellsten an Boden, au taucht spurweise zwar rechtfrüh auf, setzt sich aber erst auffallend spät durch. Natürlich mußman damit rechnen, daß der konservative Schreibgebrauch, zumal beiUrkunden, der Sprachentwickluug nachhinkt. Aber schwerlich ist dieDiphth. vor der 2. Hälfte des 14. Jh. im Ordenslande lebendig ge-worden.