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fehler für ein lifen der Vorlage, wie auch K richtig schreibt. — Shat 6024 Ein stunt den ougen zwischen stritlich ein vil grozes hörn,wieder ein Lesefehler für ein Em (sc. dem reboc) der Vorlage; K hatim. — S hat 4S82 Got let sich doch irbarmen sine gar versmeten Teintrechende, wand er ez vint der die sie Überdrucken, es meint mit eznach seinem sonstigen Sprachgebrauch das Pron. und mißversteht einis seiner Vorlage; K hat ist. — S hat 917 icand sie (sc. die glose)uruelit nv breiigen wil, unsern herzen vreuden spil; nv ist verlesen fürim (sc. dem texte) ; K hat im. — S hat 1126 ez gehört wirdigen zu,ich mein, werltlichen varsten, die sie hie lazen dursten nach eren; Khat richtig die sich.
Leichterer Art und weniger beweiskräftig sind die we-nigen übrigen Fälle, in denen die Lesart von K den Vor-zug verdient, ich nenne noch die Verse 1198. 2060. 2626.3604. 5454. 6948. 7264. 7690. 7704. 8092. 8347.
Endlich sind einige Stellen anzuführen, die auch fürdie Kritik der Hs. S an sich Bedeutung haben: 952ff.hat K des todis vuter gab sie (Eva) uns, do sie uns sachlustic sin ; S hat richtig do sie en (den Apfel), doch stehteti auf Rasur. — 2952 hat K get von mir, ir bösen tvicht;S hatte ebenfalls bösen und verbesserte daraus böser. —6469 ff. hat K sich, so beginnet man an mure mit dergancze plan machende gar vernuwen ; S hat richtig mit dergazzen plan, wieder steht gazzen auf Rasur, undzwar ist gantzen radiert. Es ist natürlich kein Zufall,wenn an allen drei Stellen eine Rasur in S von einerDiscrepanz der Lesarten begleitet ist. Und wenn auchim ersten Fall der Zwischenraum zwischen sie und sachzu schmal ist, als daß das uns von K in S radiert seinkönnte, so hat doch im zweiten und dritten Ealle sicherK's Lesart im Text von S gestanden. Nur die letzteStelle ist derart, daß sich mit ihr arbeiten läßt. Siescheint einen direkten Zusammenhang zwischen S und Kauszuschließen und führt daneben zu der Vermutung, daßS nach einer zweiten Hs. verbessert worden ist ] ).
1) Diese Vermutung ist deshalb nicht zu gewagt, weil auch fürdie Apokalypse, die derselben Hs. angehört, nach Baesecke, Anz. 33, 65,ein Zusammenwirken mindestens zweier Hss. stattgefunden hat.
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