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Johann Wilhelm Erbprinz und Pfalzgraf zu Neuburg : Regent der Herzogthümer Jülich und Berg ; 1679 - 1690
Entstehung
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tigen Jesuiten, diesen die Erziehung seines Sohnes ganz anvertraut.Wir haben früher, bei Erzählung der Jugendjahre und der Reisengesehen, mit welcher Zuvorkommenheit der junge Prinz allüberall vondem Orden aufgenommen und gefeiert ward auf Veranlassung PhilippWilhelms, dem es gelungen war, nicht nur seine zweite GemalinElisabeth Amalie von Hessen=Darmstadt, sondern auch seinen Freund,den Landgrafen Ernst von Hessen=Rheinfels zu bekehren. Auch dieinnige, durch die Vermälung seiner Tochter mit Kaiser Leopold I., undseines Sohnes, unseres Johann Wilhelm, mit der Stiefschwester diesesKaisers, herbeigeführte Doppel=Verbindung mit dem Kaiserhause, warfür diese Bestrebungen unzweifelhaft von großen Folgen. Kaiser Leo-pold I. gilt ja als der letzte Repräsentant Alt=Oesterreichs und deschristlichen Weltregiments, wie es im Mittelalter blühte.So einMonarch war geeignet, den um die Kirche und die Menschheit, vor-züglich um Oesterreich hochverdienten Jesuiten=Orden besonders auszu-zeichnen..II.Johann Wilhelms Ankunft in Düsseldorf.Erste Verhandlungen mit denLandständen. Huldigung. Fernerer Verlauf des ersten Landtages. Schlußdesselben am 23. October 1679.Die zum 18. August 1679 einberufenen Jülich'schen und Ber-gischen Landstände hatten sich pünktlich in Düsseldorf eingefunden undsich in ihren verschiedenen Collegien auf dem Rathhause constituirt.Philipp Wilhelms erste Gemalin Anna Constantia, (starb 1651,) war dieTochter Königs Siegismund II. von Polen.Walewski. Geschichte der heil. Ligue und Leopold I. Krakau 1857/61 I. 4.Diese in ultramontaner Auffassung der Geschichte gehaltene Schriftdes Krakauer Professors der Weltgeschichte, sucht zu beweisen, daß nur indem innigsten Bündniß heil. Ligue der katholischen MächtePapst, Oesterreich, Frankreich und Polen das Heil der Welt und dieRettung des christl. Staates gegen Rationalismus, gleichbedeutend mitRevolution, und Orientalismus zu finden sei; eine Lehre, welcheheutigen Tages Manches zu denken bietet.