Johann WilhelmErbprinz und Pfalzgraf zu Neuburg. Regent der Herzogthümer Jülich und Berg. 1679—1690.Von E. v. Schaumburg, Oberst z. D.Einleitung. Rückblick auf die äußeren und inneren Zustände der Herzog-thümer. Verwaltung und Eintheilung in Aemter. Verfassung. Landstände.Der Haupt= und der Declarations=Receß als Staats=Grundgesetz 1672—75.Die Geld= und die Militair=Frage. Die confessionellen Streitigkeiten undVersuche zu deren SchlichtungIn seinem 21. Lebensjahre übernahm der Erbprinz JohannWilhelm die selbständige Regierung der Herzogthümer Jülich undBerg, welche ihm sein Vater, Herzog und Pfalzgraf Philipp Wilhelm,mittelst Patents vom 1. August 1679 übertragen hatte. Noch weilteer mit seiner jungen Gemalin, der Erzherzogin Maria Anna vonOesterreich, Stiefschwester Kaiser Leopolds I., in Neuburg an derDonau, von wo aus er die Jülich= und Bergischen Landstände benach-richtigte, daß er bald mit seinem ganzen Hofstaate „hinunter“ kommenwerde, um seine Residenz in Düsseldorf aufzuschlagen und die Zügelder Regierung in die Hand zu nehmen.!) Große Freude herrschte im1) Vergl. Band V dies. Zeitschrift. p. 327 X. Die Jugendjahre JohannWilhelms 2c. welche Arbeit den ersten Abschnitt der Regierungsschichtedieses Fürsten bildet. Vorliegende Abhandlung sollte im Band VI alsFortsetzung erscheinen, kam jedoch nicht rechtzeitig zum Abschluß und mußteaufgeschoben werden, da Verf. während des Krieges 1870/71 wieder inactiven Dienst getreten war. Ein dritter Abschnitt, Johann Wilhelm alsKurfürst von der Pfalz 2c. (1690—1716) ist in Arbeit, und kann voraus-sichtlich im nächsten Bande der Zeitschrift mitgetheilt werden, um den Ab-schluß der Geschichte Johann Wilhelms und seiner Regierung zu bringen
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Johann Wilhelm Erbprinz und Pfalzgraf zu Neuburg : Regent der Herzogthümer Jülich und Berg ; 1679 - 1690
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