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Keflcxion logisch das erste sei. Denn weil sie die ;Form[des Denkens ist, ist dieses logisch ohne sie, obgleich sie aufldasselbe reflektiert, nicht möglich. Erst mit der Reflexion ent [springt das Denken, auf das reflektiert wird. Darum kann mansagen, jede einfache Reflexion entspringe absolut aus, einemIndifferenzpunkt. Welche metaphysische Qualität man diesem |Indifferenzpunkt der Reflexion zuschreiben möchte, sieht frei.An dieser Stelle weichen die beiden fraglichen GedankenkreiseSchlegels von einander ab. Die Windischmannschen Vorlesun-gen bestimmen diesen Mittelpunkt, das Absolute, im Anschlußan Fichte als Ich. In den Schlegelscheri Schriften, aus derAthenäumszeit spielt dieser Begriff eine geringe Rolle, eine |geringere nicht nur als bei Fichte, sondern auch als bei No-1valis. Im frühromantischen Sinne ist der Mittelpunkt der Re-flexion die Kunst, nicht das Ich. Die Grundbestinimungenjenes Systems, das Schlegel in den Vorlesungen als Systemdes absoluten Ich vorlegt, haben in seinen früheren Gedanken-gängen ihren Gegenstand an der Kunst. Im also verändertgedaenten Absolutuni wirkt eine andere Reflexion. Dje roman-tische Kunstanschauung beruht darauf, daß im Denken des IDenkens kein Ich-Bewußtsein verstanden wird. Die Ich-freie jReflexion ist eine Reflexion im Absolutum der Kunst. DerUntersuchung dieses Absolutums nach den hier dargelegtenPrinzipien ist der zweite Teil gewidmet. Er behandelt dieKunstkritik als die Reflexion im Medium der Kunst. — DasSchema der Reflexion ist oben nicht an dem Begriffe desIch, sondern an dem des Denkens klargelegt worden, weilder erste in der hier interessierenden Epoche Schlegels keim 1Rolle spielt. Das Denken des Denkens dagegen, als das Ur-schema aller Reflexion, liegt auch Schlegels Konzeption derKritik zugrunde. Dieses hat schon Fichte in entscheidenderWeise als Form bestimmt. Er selbst interpretierte diese Formals Ich, als die Urzelle des intellektualen Begriffs der Welt.Friedrich Schlegel, der Romantiker, hat sie um 1800 alsästhetische Form interpretiert, als die Urzelle der Idee derKunst.
III. System und Begriff.
Gegenüber dem Versuch, im Begriff des Reflexionsmediunisdem Denken der Frühromantiker ein methodisches Gradnetzunterzulegen, in das sich ihre Problemlösungen wie ihre syste-