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■natischen Positionen überhaupt einzeichnen ließen, werden sich■wei Fragen erheben. Die erste — sie ist in skeptischem; oderRar verneinend - rhetorischem Ton in der Literatur immer wiedergestellt worden — lautet, ob denn die Romantiker überhauptSystematisch gedacht oder in ihrem Denken systematische Inter-essen verfolgt hätten. Die zweite, warum diese systematischenGrundgedanken, ihr Dasein zugegeben, in so auffallend dunkler,la mystifizierender Rede sich niedergelegt 'fänden. Angesichts|er ersten Frage gilt es zunächst, genau zu bestimmen, wasüer bewiesen werden soll. Dabei darf man es sich nichtleicht machen, mit Friedrich Schlegel vom „Geist desSystems, der etwas ganz anderes ist als ein System" 76 ) zu,pprechen, aber diese Worte führen doch auf das Entscheidende.5s soll hier in der Tat nichts bewiesen werden, was durchJen geistigen Augenschein widerlegt werden müßte, wie daßSchlegel und Novalis um 1800 ein System gehabt hätten, sei.bs ein gemeinsames, sei es ein jeder sein eigenes. Erweislichkber gegenüber allen Anzweiflungen ist, daß ihr D en ^ en durchsystematische Tendenzen und Zusammenhänge, die allerdingsIn ihnen selbst nur teilweise zur Klarheit und Reife gekommen'pind,. bestimmt wurde; oder, um es in der exaktesten undunanfechtbarsten Form auszudrücken: daß ihr Denken sich,luf systematische Gedankengänge beziehen läßt, daß esder Tat in ein richtig gewähltes Koordinatensystem sich ein-ragen läßt, gleichviel, ob die Romantiker selbst dieses Systemrollständig angegeben haben oder nicht. Für die vorliegende,licht pragmatisch-philosophiegeschichtliche, sondern problem-jeschichtliche Aufgabe kann es durchaus bei dem Erweis diesereingeschränkten Behauptung sein Bewenden haben. Jene syste-,latische Beziehbarkeit erweisen, heißt aber nichts anderes,ils das Recht und die Möglichkeit einer systematischen Kom-lentierung der frühromantischen Gedankengänge durch die■Tat erweisen. Dieses Recht ist angesichts der außerordent-lichen Schwierigkeiten, vor die sich die geschichtliche Auf-lassung der Romantik gestellt sieht, in einer kürzlich ver-öffentlichten Schrift (Elkuß: Zur Beurteilung der. Romantikjmd zur Kritik ihrer Erforschung) gerade von einem Literar-
tistoriker verfochten worden, also vom Standpunkt einerWissenschaft aus, die eben in dieser Frage noch sehr vielkrupulöser vorgehen muß, als diese problemgeschichtliche■Jntersuchung. Elkuß vertritt die Analyse der romantischen
76 ) Briefe 111.