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240Ich glaube daher, es könne mit Recht zurWürde eines allgemeinen pädagogischen Grund-satzes erhoben werden, daß der Lehrer sich nie miteiner solchen geheimnißvollen Miene bekleiden dürfe.Die einzige Ausnahme würde allenfalls da gemachtwerden müssen, wo die Kinder wirklich weiternachdenken sollen, ob man gleich auch diese Ab-sicht besser auf andern Wegen zu erreichen sucht.Denn die Geheimnißjägerei ist ohnehin groß genug,als daß man selbst die Kinder unvermerkt dazu an-leiten sollte. Es kommt ohnehin noch zuweilenein Rosenfeld hervor, der in dunkler Mystik ho-he Weisheit ahnet, oder wohl gar Nahrung fürseine geilen Triebe sucht.Vor allen Dingen also warnen Sie davor denSchullehrer! Sie erleichtern und begünstigen da-durch nicht nur im vorliegenden Falle den wohlthä-tigen Eindruck seines Unterrichts, sondern machensich dadurch sogar überhaupt um die gesunde Ver-nunft verdient. Uebrigens aber lernen Sie selbstaus dem, was ich Ihnen von neuem in diesemBriefe gesagt habe, welch eine schöne Sache stilleruhige Ueberlegung sey, und wie bald man sich ver-irren könne, wenn die gute Absicht dem Verstande zu-voreilt, und man an der Ausführung eines Plans ar-beitet, ehe man ihn von allen Seiten betrachtet hat. ꝛc.