211dern auch auf seinen gegenwärtigen. Willes also z. B. etwas wissen, was es einst wis-sen muß, aber denn doch jetzt wegen desMangels an dazu gehörigen Vorkenntnissennoch nicht wissen darf; so wird die vorhin an-gegebene dritte Regel anwendbar. Will es imGegentheil etwas wissen, was ihm für seinePerson niemals nützlich werden kann; sodarf man es nur fragen: „Wozu wird dirdas dienen? aus welcher Absicht möchtest dudas wissen?“ um es bald zum Stillschweigenzu bringen. Von allem, was das Kindlernt, muß es auch Gebrauch zu machen ver-stehen. Sonst wird es nur aus seiner Sphäreherausgerissen, und die Neigung, von seinenwirklich nutzbaren Kenntnissen Gebrauch zumachen, wird geschwächt.6) Haben Sie endlich das Kind daran gewöhnt,seine Fragen von Ihnen zuͤwellen abgewiesen zusehen, und sich dann zu beruhigen; so könnenSie auch seine Fragen von sich ablehnen, wennsich dieselben auf Geheimnisse beziehen, dieman Kindern nicht bekannt zu machen pflegt,ich meyne die Geheimnisse der ehelichen Gesell-schaft. Und eben dies ist ohne Zweifel ein sehrwich-Q 2
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