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201schädlich seyn, wenn man von dem letztern soviel, als von dem erstern, fordern, und diemittelmäßigen Köpfe, deren Anzahl gewiß diegroͤste ist, überall demüthigen wollte. Sol-che Köpfe bedürfen gerade die meisten Reize,die meisten Antriebe. Das aufbrausende Ge-nie hingegen, welches ohnehin so oft zur Re-gellosigkeit in seinem Betragen geneigt ist,würde aller Welt trotzen zu können glauben,wenn nur Fleiß und Progresse der Maasstab desVerdienstes wären. Auch in so fern also istdas ewige Versetzen der Kinder in den Schulenschlechterdings zu widerrathen. Wenn es ge-schieht; so muß es selten, aber feierlich gesche-hen. Höchstens alle Vierteljahr etwa! Und da-bei muß es gleichsam durch eine gerichtliche Un-tersuchung ausgemacht werden, wer irgend ei-nen Vorzug verdiene, oder nicht, und der Pre-diger muß, nebst den Scholarchen, jedesmal da-bei zugegen seyn. Diese Feierlichkeit verträtedann die Stelle der Conferenz, welche in vie-len Schulen, wo mehrere Lehrer zugleich arbei-ten, schon eingeführt ist, und welche darin be-steht, daß diese Lehrer wöchentlich zusammentreten; ihre Beobachtungen über einzelne Schü-ler einander bekannt machen, dasjenige, wor-inn.N 5