184sen Sie es nicht bekennen, daß der gelehrteStand sehr bald in die tiefste Verachtung herabfin-ken, und das Feld der menschlichen Erkenntnißnie wieder auch nur um einen Schritt erweitertwerden würde, wenn zu einem Gelehrten weiternicht das geringste erforderlich wäre, als die Ga-be, Begriffe, die schon von andern gedacht wa-ren, in seinem Gedächtnisse aufbehalten zu kön-nen *)?Dabei aber will ich gar nicht in Abrede seyn;daß Sie, und überhaupt alle Schullehrer geradeam ersten fähig sind, den Eltern bei der Wahl desStandes ihrer Kinder den besten Rath zu erthei-len. Nur müste dieses mit gewissenhafter Behut-sam-„von der nöthigen Sorge für die Erhaltung desGleichgewichts unter den menschlichen Kräften“ fin-det sich im 3ten Theile des Revisionswerks. S.291 2c.1) Ueber diesen Gegenstand wären folgende beide klei-ne Schriften nachzulesen: „Wer hat Beruf, ein Ge-lehrter zu werden? Beantwortet von J. C. H.Krause. Bremen 1788. 2 Stück, 8.“ — „Ueberdie besten Mittel, die Studirsucht derer, die zumStudiren keinen Beruf haben, zu hemmen. Leipz.A. d. H.1789, gr. 8.
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1 (1790)
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184
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