152Maasistab also sollte man nicht dadurch weg-werfen, daß man ihm ausser der Schule keineZeit zum Arbeiten vergönnt.3) Ueberdies kann er ja bei zunehmenden Jahrennicht immer unter Aufsicht arbeiten. Erdarf nicht immer nur dann geschäftig seyn,wenn der Nothfall es erfordert. Dieser Feh-ler ist leider! ohnehin gangbar genug. Aberist es nicht deswegen auch nöthig, daß manihn frühzeitig zu eigner Thätigkeit anhalte,wenn sie bei ihm zur Gewohnheit werden soll?Muß man ihn nicht schon frühzeitig über dengroßen Haufen jener kleinen Seelen zu erhebensuchen, welche ohne äussere Anregung sich nichteinmal etwas zu thun geben können, sonderneher auf den unnützesten Zeitvertreib gerathen,um der Langeweile los zu werden?4) Endlich hat der Lehrling beim Privatfleißeauch noch den Vortheil, daß er sich selbst ausvorkommenden Verlegenheiten herauswickelnmuß. Er leent also seine eigenen Kräfte undFähigkeiten genauer kennen; lernt es einsehen;daß er im Grunde nicht nöthig habe, so oft zufremder Hülfe seine Zuflucht zu nehmen, unddaher
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1 (1790)
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152
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