119Auch diejenigen unter ihnen, welche nicht vielFähigkeiten haben, werden auf die Art aufge-muntert, und können weit leichter ihre Kenntnissebereichern.Sogar der Lehrer kann dabei Unterhaltung fin-den, wenn er sieht, wie der kindliche Verstandsich anstrengt und arbeitet, und wie bald hierbald da ein plötzlicher Lichtstral hervorfährt *).Kurz! Es ist auf keine Weise zu leugnen,daß durch diese Methode eine gründliche Er-kenntniß befördert werde. Nichts bleibt ſuperfi-ziell, nichts bloßer Wortkram. Jeder neuenWahrheit wird vielmehr ein Fundament ange-wiesen, worauf sie ruhen soll. Das Kind ge-wöhnt sich daran, alles, so viel als möglich, zuunterſuchen, und auf die Grundkenntniſſe, die essich erworben hat, zurückzuführen; und wennandere, die mit dem Geschäft, Begriffe zu entwi-ckeln, unbekannt blieben, sich den Meinungen je-des Irrlehrers oft mit blindem Glauben unter-wer-14*) S. Kösters Abhandlung von der Verbesserung desVerstandes junger Leute in Schulen. — in dem„Archiv für die ausübende Erziehungskunst. Th.A. d. H.VII. N. 3.
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1 (1790)
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119
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