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102wöhnliche wird hier, so wie allenthalben, baldgleichgültig. Die Prämien verlieren dadurchihren Werth. Ausserdem aber muß man sichhüten, sie nie bis in die reifern Jahre zu ge-brauchen. In diesen Jahren muß man allesdurch die Seele zu bewirken suchen, damit siestark genug werde, ihren Schwung höher zunehmen, und auf jene sinnlichen Beförde-rungsmittel des Fleißes, der Ordnungsliebe,und der Tugend nicht weiter zu achten.Siebzehnjährigen Jünglingen noch Prämienaustheilen, ist entweder durchaus fehlerhaft,oder doch sehr unnöthig und überflüßig. Aufden Geist solcher Jünglinge sollten Kleinigkeitenvon der Art schon keinen Einfluß mehr haben.Sie sollten schon fähig seyn, das Gute undNützliche zu wählen, weil es gut undnützlich ist, ohne dadurch nach einer willkühr-lich festgesetzten Prämie haschen zu wollen.Und aus diesem Grunde wäre es überhaupt zuwünschen, daß dieses Mittel nur bei trägenKindern angewandt würde. Die übrigen be-dürfen nicht nur solche Reize nicht, sondernes ist ihnen auch wirklich heilsamer, wenn siebei ihnen nicht gebraucht, und sie mithindurch eigne Lust gereizt, und durch den na-türli-