73erzählt. Was ist nun zu thun?" Sicherlichwürden die Kinder nun traurig sich einander anse-hen: aber um desto größer würde auch bald dar-auf wieder ihre Freude seyn, wenn der Lehrer einBuch hervor hohlte, und ihnen die Nachricht gä-be, dieses Buch werde nun fortfahren, zu erzäh-len. Er wolle ihnen die Erzählungen aus demBuche nur vorlesen *). Ist es nicht einleuch-tend,1) S. Einige Gedanken über Schulbücher und Kin-derſchriften von Fr. Gedike. Berlin 1787, 8.Hier wird ebenfalls von einem Lesebuche gesprochen,für Kinder, die noch nicht lesen können. Ein sol-ches Leſebuch aber, das zunächſt dieſe Beſtimmunghätte, scheint uns noch zu fehlen. Indessen wirddoch der Mangel desselben durch andere gute Kinder-schriften einigermaßen ersetzt. Man kann darausleicht das Angenehmste und Faßlichste für solche Kin-der herauswädlen. Ich will daher hier einige dieserSchriften anzeigen.D. Thomas Pereinals Unterricht für seine Kin-der, in Erzählungen, Fabeln und Betrachtungen.A. d. Engl. Leipz. 1776, 2 Theile, 8. — Kinder-spiele und Gespräche (von Schummel.) Leipz.1776, 3 Theile, 8. — F. E. v. Rochow Kinder-freund. 2 Theile. Brandenburg 1777, 8. nebst J. G.Lorenz Anweisung für Lehrer, den RochowischenKinder-
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1 (1790)
Seite
73
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