71mächtigen, und oft würden sie in der Folge(wie es leider! wirklich nicht selten der Fall ist)sich gar nicht mehr um Erweiterung ihrer Kennt-nisse bemühen, weil schon die Erwerbung der er-sten und leichtsten unter ihnen mit so vielenSchwierigkeiten und Unannehmlichkeiten verbun-den war.Sollt' es deswegen wohl rathsam seyn, denersten Unterricht der Kinder mit Dingen anzufan-gen, die ihrer Natur nach gerade am wenigstenreizend und anziehend gemacht werden können:Und geschieht es nicht demungeachtet in allen un-sern Schulen? Ist es nicht das erste, was manvon den Kindern zu fordern pflegt, daß ſie dieBuchstaben kennen lernen sollen? Und machtdiese traurige Nothwendigkeit nicht schon gleicheinen widrigen Eindruck auf sie, zumal, wenndie Methode des Lehrers darin die gewöhnlicheTrockenheit hat?Nein! die Kinder müsten anfangs täglichhöchstens nur zwo Stunden, eine Vormittagsund eine Nachmittags, die Schule besuchen, undauch das noch ohne allen Zwang. Die Elternmüsten es ihnen als eine Wohlthat anrechnen,und,
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1 (1790)
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