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49guten Lehrers sind. Ich will Ihnen das Ziel zei-gen, auf welches alle seine Bemühungen zunächstgerichtet seyn sollen. Und dann wird sichs vonselbst ergeben, ob es den Grundsätzen einer weisenErziehung gemäß sey, die Kinderin Furcht zuhalten in dem Sinne, in welchem es gewöhn-lich genommen wird.Die Liebe ist Sie könnens nicht leugnendas erſte moraliſche Gefühl, das in der Seeleder Kinder ſich regt. Schon an ſeiner MutterBrust scheint ihr der Säugling zu huldigen,wenn er freundlich zu ihr aufschaut, und dannbei ihrem Anblick ein doppelt heiteres Lächeln überseine unschuldsvolle Miene sich ergießt. Alle übri-ge Empfindungen seiner Seele liegen noch gleich-sam im Schlummer: aber diese gründet sich aufnatürliches Bedürfniß, und wird mithin aucham frühsten wach und lebhaft. Nie müste diesder Lehrer vergessen: denn nie können Kinder voneiner andern Seite angegriffen werden, als vonder Seite, die sie schon haben, die schon sich zuäussern angefangen hat. Murrsinn und verdrüß-liches Wesen müste deshalb immer fern von ihmseyn! Mit heiterer Miene müste er seinen Unter-richt anfangen, mit heiterer Miene ihn beschlies-Dsen,