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39wachsene von ausserordentlichem Gewicht zuſeyn pflegt8) Bei der häuslichen Erziehung wird den Kin-dern eher nachgeholfen. Sie haben da immerden Lehrer vor Augen, an den sie in schwierigenFällen sich wenden können, und nur gar zugern bedienen sie sich einer solchen Gelegenheit.Der Schullehrer aber hat für mehrere zu for-gen, und daher wird das eine oder das andereträgere Kind oft in die heilsame Nothwendig-keit gesetzt, sich selbst, so gut als möglich ausSchwierigkeiten herauszuwickeln.9) Das öffentliche Leben der Kinder in der Schuleist ihrer Bestimmung zu einem öffentlichen Le-ben auch weit angemessener. Sie gewöhnensich hier an edle Freimüthigkeit, und oftschwingen sie sich kühn zu einer Höhe hinan,welche sie bei jener natürlichen Einfalt, die inder Privaterziehung noch immer zurückbleibt,oft nicht einmal bemerkt haben würden.10) Es kann hier ferner schon der Grund zu künf-tiger Menschenkenntniß gelegt werden, indemsie den Kontrast unter den Characteren ihrerMit-E 4