35achtet werden, als unter der Aufsicht einesSchullehrers, dessen Blick durch eine größereAnzahl von Kindern nothwendiger Weiſe zuwei-len zerstreut werden muß.2) Ausserdem ist es dort auch leichter möglich,sie nach ihren verschiedenen Neigungen und Fä-higkeiten auch verſchiedentlich zu behandeln;da dies hingegen in einer öffentlichen Schuleweit mehrere Schwierigkeiten hat. Und das istallerdings ein wichtiger Umstand, der auf dieBildung ihres Geistes sowohl, als auf die Bil-dung ihres Herzens ungemein viel Einfluß hat.3) Auch hat der Hauslehrer in einzelnen Fällenmehr Freiheit, gute Anordnungen zu machen,weil er nur von Seiten der Eltern und Vorge-setzten seiner Zöglinge darin beschränkt werdenkann. Der Lehrer einer Schule hingegen würdedurch Neuerungen, und wenn sie auch noch sonützlich wären, sich oft bei vielen verhaßt ma-chen, und seine Schule um alles Ansehen brin-gen..O. Bei der häuslichen Erziehung können die Zei-ten, wo die Kinder Lust zum Lernen haben, bes-C 2ser
Druckschrift
1 (1790)
Seite
35
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten