20bracht haben, ehe sie dieselben der Schule anver-trauen. Ist das geschehen; gut! Ich tadle esim Ganzen genommen nicht, weil die Eltern ih-nen diese Kenntniß oft spielend beibringen kön-nen. Dies aber war denn doch nicht das, wasich unter dem ersten Unterricht verstand. Ichzielte damit nur auf die leichtsten Sachkenntnis-se, nicht auf Worterkenntniß. Die Eltern sol-len ihre Kinder schon über die natürlichen, ihnenvor Augen liegenden, Gegenstände nachdenken ge-lehrt, sollen ihren kindlichen Geist dadurch in ei-nen gewissen Grad von Thätigkeit gesetzt, und ih-nen dadurch Trieb und Neigung zum weiternFortſchreiten in der Erkenntniß überhaupt einge-flößt haben. Dann erst werden sie vom Schulun-terricht einen guten und schnellen Erfolg erwartenkönnen. Bloße Worterkenntniß aber, wenn sienicht mit vielen Sachkenntnissen verbunden, undauf die Art angenehm gemacht worden ist, wür-de die Kinder nur vor aller künftigen Unterwei-sung zurückschrecken, weil sie in den ersten Jah-ren ihres Lebens allein sinnliche Begriffe zu sam-meln geneigt und fähig ſind. Und daher ſollteder erste Unterricht sich auch vorzüglich auf solcheſinnliche Begriffe erſtrecken.Hier
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