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163) weil in Ansehung des Unterrichts sich nachherweit leichter Mängel ersetzen und Fehler verbes-sern lassen, als in Rücksicht auf Erziehung4) weil endlich auch schon einige Uebung imDenken dazu gehört, um die Freuden desDenkens empfinden zu können, und also auchdas Kind in den ersten Zeiten seines Lebens oh-nehin für den Unterricht noch keinen Sinn hat.Allein diese ganze Unterscheidung ist doch nurdann gültig, wenn bloß von gelehrtem, wis-senschaftlichem Unterricht die Rede ist. Sonstaber kann es wohl nicht geleugnet werden, daßmit aller Erziehung nothwendigerweise auchUnterricht verbunden seyn muß, und mithin derUnterricht, genau zu reden, nur als ein Zweigder Erziehung betrachtet werden darf. Undüberhaupt genommen, deucht mir, ist die Tren-nung dieser beiden Begriffe, weil sie im gemeinenLeben besonders gangbar ist, von sehr nachtheili-gen Folgen gewesen. Es ist dadurch eine langeZeit her sowohl den Lehrern als den Eltern derKinder das eigentliche Ziel ihrer Bestimmung umein beträchtliches verrückt worden.Die