und mit Friderichen Thuen, hauptman zu Weynmar, und hernGeorgen Spalatin, canonicen zu Aldenburg, meinen lieben herryund freunden, gnediglichen und freuntlichen annemen, alles ob-und nachgeschriben, so ich geordent und gesatzt, von meinenverlassen habe und gutern, sovil unter iren fürstlichen gnadengelegen, gnediglichen und freuntlichen zu vollenstrecken und zhvolzihen, auch solhs alles gnediglichen hanthaben und daransein, das solhem nit Verhinderung oder abzug geschee.
Darzu ist mein unterdenigst und letste bit, ir churfürsthund fürstl. gnaden wollen meiner erben gnedigste und gnedigehern sein und pleiben, die mit gnaden schützen, schirmen undhanthaben und sonderlich, nachdem ich meinem gnedigen herrndem churfürsten mit einnemen und ausgeben vil zeit unter-deniglich und mit treuen gedint, das ich verhoff, sein chur-fürstl. gnad als mein gnediger her hab solhs nit mangels odereiniche forderung. Oder aber, so je in einige weg aus vergeßenund manigfaltiger .gescheit etwas unterlaßen, das nit einge-schriben oder sogleich erfunden werden möcht, bit ich aber-mals in aller unterdenigkeit, sein churfurstl. gnad wollen michmeiner treuen dinst gnediglich und dermaßen also bedenken,,das sein churlürstl. gnad mir ader meinen erben einichen ein-trag in solh mein testament nit tun oder machen wol, sonderdes erlaßen.
Dergleichen nachdem ich von meinen eitern aus dem für-stentumb und lande ze Bairn geborn und den merer teil mei-nes erbteils unter meinen gnedigen fursten und hern hern Wil-helmen und hern Ludwigen, pfalzgraven bei Rein, herzogen in.Nidern- und obern Bairn, gehabt und nach meinem tode ver-laßen werde, derhalben ich auch gemeltes orts mein hohstesvertrauen auf erden auch zu iren fürstlichen gnaden setze undtrage, ist an ir fürstlich gnaden mein unterdenigst bit, iregnaden wollen sambt Bernhardin von Trombach und HansenHertzhaimern, meinen lieben vetlern, als meine testamentariund volstrecker ditz meins letsten willens gnediglichen undfreuntlichen annemen und solh ob- und nachgemelte ordenung.und Satzung von meinen verlaßen habe und gutern, in gemeltemfurstentumb Bairn gelegen, gnediglichen und treulichen aus-richten und daran keinen mangel gescheen laßen.
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