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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
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Seite
576
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57^ Allgemeines.

Standesembleme, Musikalien, Noten, Instrumente, Blumen,eigene Porträts und solche von Klassikern etc., Devisen,eigene Verse, Dichterworte, Mahnworte hinsichtlich derBücherrückgabe, Aussparungen für Katalog- oder Ab-teilungs-Nummer etc.

Nicht empfehlenswert sind rätselhafte Monogrammeoder namenlose Wappen, da sie den Besitzer nicht deut-lich nennen.

Für alle Arten von Büchern genügt im allgemeineneine Grösse des Exlibris; doch kann man sich für ver-schiedene Bücherformate auch 1 oder 3 verschiedeneExlibrisgrössen gleicher oder verschiedener Zeichnungherstellen lassen.

Selbstverständlich genügt auch für sämmtliche Büchereiner Bibliothek auch eine einzige Darstellung; dochlassen sich auch viele Fälle anführen, in denen ein Bib-liothekbesitzer für die verschiedenen Büchergrössen oderUnterabteilungen seiner Buchersammlung auch verschie-dene Fachexlibris führte, deren Zeichnung sich auf dieeinzelnen Fachinhalte bezieht. Es gab von jeher vielePersonen, die mehrere Bibliothekzeichen nebeneinanderbesassen; die Gründe hiefiir sind mannigfaltig: Entwederdas zuerst entstandene gefiel dem Besitzer nicht mehr,oder eine Standeserhöhung, Vermählung, Namensände-rung durch Erbschaft etc. waren die Veranlassung zueinem zweiten und dritten Blatte, oder, wie schon be-merkt, die verschiedenen Wissenschaften ein und der-selben Bibliothek sollten durch anders geartete Exlibrisgekennzeichnet sein. Oder reger Kunstsinn, sowie derWunsch, von den verschiedensten Künstlern auch ver-schiedene Blätter in seiner Büchersammlung zu haben,veranlassten manchen Bücherfreund zu mehreren Auf-