Wie ein Bibliothekzeichen aussehen si
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Die Hauptsache ist, dass die Darstellung Beziehungenzur Person des Buchbesitzers oder zu seiner Bibliothekaufweist und nicht überladen ist; vor einem » Zuviel*in Anbringung von Beziehungen muss man sichhüten; auch ist es gut, das Motiv der Zeichnungnicht zu symbolisch-dunkel, unklar und unverständlichzu halten.
An Wappen lassen sieh verwerten: Bei Adel wieBürgertum das eigene ererbte Familienwappen oder beidenjenigen Bürgerfamilien, die bisher kein eigenesführten, ein selbstangenommenes Personal- oder künf-tiges Familienwappen, das z. B. an den Namen oderStand des Betreffenden anknüpft und nur einem schonbestehenden Geschlechtswappen nicht genau gleichendarf; ferner Staats-, Stadt-, Vereins-, Zunft-, Innungs-,Gewerkschafts-, Kloster- etc. -Wappen, Will man nichtein ganzes Vollwappen zeichnen, so kann man auchTeile, d. h. einzelne besonders charakteristische Bilderdesselben, wie Adler, Löwe, Linde, Kreuze, Sterne etc.zur Ausschmückung der Zeichnung verwenden.
Bezüglich derjenigen Kxlibris, die mit mehr genre-hafter oder allegorischer Darstellung ausgestattet wer-den sollen, wird auf die unendlich vielseitigen Motiveverwiesen, die oben S. 404 ff. angegeben sind. Hierist allein der Wunsch der Exlibris-Besteller, dereneigene Idee oder der Vorschlag des Künstlers mass-gebend. Es sei nur erwähnt, dass ausser der eigent-lichen, z. B. hauptsächlich figürlichen Zeichnung siehauch ferner anbringen lassen: Ansichten von Städten oderkleinen Orten (Heimat), Burgen, Schlössern, Villen, Land-schaften, Lieblings-, Park- und Waldplätzcn, Bibliothek-gebäuden, Innenräumen, sowie Büchergruppierungen,