566 Allgemeines.
5. DEUTSCHE EXLIBRIS-LITTERATUR.
Sie beginnt mit einer heute .selten gewordenenPublikation in den 50er Jahren des 19. Jahrhundertsvon H. Lempertz d. Ae., Köln, und blühte besondersstark in den 10 Jahren von 1890-1900, anfangs ineinzelnen Monographien, dann in Zeitungen und Kunst-zeitschriften; die Zahl der abgebildeten alten und neuenExlibris ist eine bedeutende, zumal meist Wert daraufgelegt wurde, nur bessere oder interessantere Blätterzur Wiedergabe zu bringen.
Das Wichtigste an deutscher und österreichischerExlibris-Litteratur ist folgendes:
a. Exlibris-Werke:
Heinrich Lempertz, Bilderhefte zur Geschichte desBuchhandels; Bibliothekzeichen, Köln, 1853—65.
August Stocher, Petite revue d'Exlibris alsaciens, Mül-hausen i. Eis., 1881.
Arthur Bcnoit, Les Exlibris de Schöpflin, Paris, 1883.
Friedrich Warnecke, Die deutschen Bücherzeichen,Exlibris, Berlin, 1890.
Adolf M. Hildebrandt, 3 Hefte zu je 25 Exlibris, Berlin,1892, 94, 98.
Karl Teske, Das Mecklenburgische Wappen und dieExlibris des Herzogs Ulrich von Mecklenburg, Berlin,1894.
Georg Otto, 20 Exlibris, Berlin, 1893.
Friedrich Warnecke, Exlibris des 15. und 16. Jahr-hunderts, 5 Hefte, Berlin, 1894.
Klemens Kisscl, 25 Exlibris, Berlin, 1894.