Verschiedenes.
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Breslau, dem Kunstgewerbe-Museum Prag und der Zeit-schrift »Deutsche Kunst und Dekoration« (AlexanderKoch) Darmstadt (1897—1900) ausgeschrieben.
d. Exlibris- Versteigerungen
fanden durch Kunsthandlungen und Antiquariate inßerlin, München, Stuttgart, Dresden, Strassburg undWien statt; handelte es sich um Blätter von Klein-meistern des 16. Jahrhunderts, so waren die I'reise stetshoch; bei anderen Blättern waren sie un^leichmässigund ohne bestimmten Anhaltspunkt für den wirklichenWert des Blatts, eine Erscheinung, die auch auf Lon-doner Auktionen beobachtet wurde.
Die Exlibris- Preise der Bücherantiquare waren inden 80er Jahren des 19. Jahrhunderts mit seltenen Aus-nahmen äusserst niedrig, stiegen jedoch in den 90erJahren gewaltig, bei einigen Antiquaren sogar ins Uebcr-triebene; die Folge war, dass die Kauflust für alteBlätter alsbald bedeutend zurückging, und heute seitensder meisten Sammler überhaupt nicht mehr viel für Exlibrisausgegeben wird; dadurch ist auch im allgemeinen derPreis bereits wieder zurückgegangen; eine Folge der früherzu hohen Preise, aber auch der eine Zeit lang starkenNachfrage ist es, dass die jüngeren Sammlungen haupt-sächlich nur Exlibris der Neuzeit enthalten. Diesekann man häufig durch Tausch erhalten, seltenerStiche und Radierungen; nur Blätter von Klinger,Greiner, Hirzel, Orlik und Erler kommen hie und daim Kunsthandel vor und sind dann hinsichtlich derersteren drei teuer.