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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
Entstehung
Seite
521
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Spezialitäten. C2 1

Entwürfe für Militär-Exlibris existieren für das preussischeInfanterie-Regiment Nr. 24, Neu-Ruppin, Wappenund Inschriften, von Ad. M. I lildebrandt, Berlin;für ein Artillerie-Regiment, Geschütz, Mörser, Bombe,Granaten etc. mit Adler, von Richard Böhland,Berlin; für die kaiserliche Marine-Akademie, Ge-bäude an Wasser, Anker, Schilfsfahne, Ruder, Wappen,oben Delphine, von Georg Otto, Berlin; alle 3 voni8<)4*); ausserdem fürs Leib-Garde-Husaren-Regiment, Potsdam, 189., von Emil Doepler d. J.,Berlin.

Oesterreich:

Ingenieur-Akademie, Wien, 17..; Offiziers-Bibliothekin Verona, als dieses österreichisch war, c. 1850,nur typographisch; Theresianische Militär-Akademie\Wiener Neustadt, 1901 (noch nicht vollendet).

10. Porträt-Exlibris**).

Die Sitte, sein eigenes Bildniss auf dem Bibliothek-zeichen anzubringen, ist sehr alt; denn wir linden Porträt -Exlibris schon Anfang des 16. Jahrhunderts. In dieserZeit benützte man behufs erhöhter Sicherung (die obenS. 485 ff. erwähnten) Doppel-Exlibris, indem man dasPorträt-Exlibris in den inneren vorderen, das dazu gehörigeWappen-Exlibris in den inneren hinteren Deckel (oderumgekehrt) einklebte; später gebrauchte man nur mehrPorträt-Exlibris allein. Unter diese darf man jene Blätternicht zählen, die zwar ein Porträt zeigen und manchmalin Bücherdcckel eingeklebt wurden, die aber kein Zeichen

*) Abbildungen: E. L. /. IV. S. 67.**) Vgl. E. L. Z. II. 3. S. 20 und III. S. 35.