Druckschrift 
Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
Entstehung
Seite
351
Einzelbild herunterladen
 

Exlibris von Klöstern u. Geistlichen, 15.19. Jahrh. 35 ^

feld, Würzburg zurück, und nun kaufte letzterer densiegreichen kaiserlichen Soldaten aus deren Beute6000 der noch nicht fortgebrachten Bücher ah, dieer dem Jesuitenkolleg als Ersatz für den bereitsnach Schweden geschafften Teil schenkte*).Sonst erwähnenswert aus dieser Gattung sind noch:

FRANCISCVS D.G. Bamberg. &Herb. Epifcopus,FranconixDux,hunc cumaliis fex circiter librorum millibus, plerosq; aSuccis bello raptos, a Cxfar. milite iterum e-reptos,& acte S. C redemtos, munificentifri-me clementifllmeque donabat Collegij So-cietatis Ie s u Hcrbip.Bibliothecx,vcrusilliusRcftaurator. Deus artemüm benefaciat.

Exlibris des Jesuitcn-KollcRiuiiis zu Wflrzburg (circa 1634).

Salzburg, St. Peter, Benediktinerkloster; Buchdruck,c. 1706; mit Excommunicationsandrohung gegendiejenigen, die Bücher des Klosters nicht zurück-geben, durch Specialbulle des Papsts Clemens XI**).

Die 3 Exlibris Karl Freiherr von Dalberg, Erzbischofund letzter Kurfürst von Mainz, Fürstprimas desRheinbunds und Grossherzog von Frankfurt (dies181013) enthalten, was bei diesem Napoleons-schwärmer und seiner traurigen Zeit nicht ver-wundert, eine französische Inschrift, die noch dazufalsch ist; sie lautet auf allen 3 Exlibris: »Biblio-

*) Vgl. E. L. Z. III. 5 und VI. in112, Abbildung des grüsstenFormats.

**) Wortlaut: E. L. /. VI. S. 46.