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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
Entstehung
Seite
117
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16. Jahrhundert. I I 7

Oben das Monogramm, Federzeichnung in schwarzer

Tinte*).

Warnecke nennt in seinen Exlibris des 15- und16. Jahrhunderts noch einige Blätter, die zwar unzweifel-haft von A. Dürer herrühren, die jedoch nie Exlibrisgewesen sein dürften.

D. AUS DÜRERS WERKSTÄTTE ODER SCHULE.

Aus dieser rühren her:a. Das grosse Exlibris des Hektor Pocmcr, Propst zuSt. Lorenz, Nürnberg, Holzschnitt (Retberg A. 21,Bartsch 163, Heller 2140), von 1525. Monogramm»R A. 1525«, was »Resch (Roesch) — der Form-schneider Anno 1525« heisst**). Zwischen Säulenund Bogen der heilige Lorenz mit Schild, geviertvom Rost des heiligen Lorenz und Poemer; Zimier:Poemer; in den Ecken 4 Ahnenwappen, obenPoemer und Rummel, unten Schmicdmaier undFerkmeister. Warnecke in seinen heraldischenKunstblättern, I. S. 5, No. 39, schreibt: »Die Zeich-nung aller Wahrscheinlichkeit nach von Dürerselbst.« Hier (S. 118) abgebildet.

*) Im britischen Museum zu London befindet sich eine von Dürersignierte Zeichnung — allegorische, weibliche Figuren in einem Rund,— die entweder eine Skizze zum l'irckheimer-Kxlibris des Mono-grammisten „I. B." (siehe hier unter F.) oder eine Konkurrenzarbeitwar; vergl. Abbildung in (Just's „Dürers l'aintings and Drawings",1897, S. 99.

**) Vgl. Adler, Wien, 1872, 8, Seite 122.